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Baby & Kind

Gute Nacht, Baby! Erholsamer Babyschlaf ist möglich. *Werbung*

Babyschlaf-Expertin Victoria Kinga Lamprecht & unsere Hebamme Kerstin Lüking mit Tipps für dich. Autorin: Dorothee Dahinden

Gibt es eigentlich wirklich diesen entspannten Babyschlaf – und das von Anfang an? JA! Wie ihr als Familie besser schlaft – das erzählen wir dir hier!


easy windelfrei Babyschlaf

Rotho Babydesign ist unser Werbepartner rund um den Baby- und Kleindkindbereich. Rotho Babydesign ist Marktführer im Segment Babybedarf, produziert hauptsächlich in Deutschland und legt wert auf Nachhaltigkeit und stylisches und hochwertiges Design. In diesem Artikel binden wir die neuen Stillkissen von Rotho Babydesign ein. Diese zeichnen sich durch eine besonders stabile Füllung durch feine Mikroperlen aus. Die Kissen sind dadurch sehr leicht und tatsächlich auch geräuschlos. Sie sind waschbar, allergikerfreundlich und Ökotex-zertifiziert.


Guter Babyschlaf – ein Thema, das mich als Hebamme & siebenfache Mama begleitet:

Bei meinen Hausbesuchen im Wochenbett kommen meine zu betreuenden Eltern mittlerweile schon sehr früh mit Fragen zum Schlafverhalten der Babys auf mich zu. Sie suchen verbindliche Lösungsansätze, die relativ schnell und leicht zum Erfolg führen, nämlich dem besseren Ein- und Durchschlafen der Kinder.

Babyschlaf Wochenbett mit Geschwisterkindern Crew
Kerstin Lüking, Hebamme und siebenfache Mutter
Foto: Dorothee Dahinden/ MutterKutter

Als Hebamme und Mutter von 7 eigenen Kindern, die mir in Summe 20 Jahre Schlaf „geraubt“ haben, habe ich dafür sehr viel Verständnis. Schlafmangel und Dauermüdigkeit setzen uns Eltern mächtig zu und sind auch für die psychische Verfassung langfristig nur schwer tolerierbar. Was können wir Eltern tun, damit unsere Babys gut schlafen? Das Thema Babyschlaf besprechen wir mit Victoria Kinga Lamprecht – sie hat sich mit Kingababy selbständig gemacht und hilft quasi dem „Sandmännchen“ in die Spur. Victoria berät Eltern rund um das Thema Babyschlaf. Außerdem verrate ich euch noch meine ganz persönlichen Einschlaftricks.

Foto: Dorothee Dahinden/ MutterKutter

Die Babyschlaf-Expertin Victoria Kinga Lamprecht im Gespräch mit unserer MutterKutter-Herausgeberin Dorothee Dahinden:

Liebe Victoria, was können wir Eltern bei dir lernen?

Foto: andreamuehleck.com

Der Fokus in meinen Kursen ist der präventive Ansatz. Ich möchte Eltern das Hintergrundwissen mitgeben, um sanft gute Schlafgewohnheiten von Beginn an zu unterstützen. Es handelt sich in meinen Kursen ganz klar NICHT um Schlaftraining, sondern es geht darum, eine gute Basis zu schaffen. Somit etablieren sich gar nicht erst Gewohnheiten, die langfristig zu jahrelangen Schlafherausforderungen und -problemen führen.

Ich möchte, dass die Eltern verstehen, was da vor sich geht und vor allem auch, wie sie ihr Baby sanft unterstützen können, damit alle (wieder) gut schlafen können. Es ist alles kein Hexenwerk und ich glaube, dass die Kombination aus Wissen und elterlicher Intuition der Schlüssel zu gutem Schlaf ist.

Babyschlaf: Ich empfehle die Kombination aus Hintergrundwissen & Intuition

Wie sieht denn der optimale Schlafplatz für Babys aus?

In den ersten Monaten ist der optimale Schlafplatz im Beistellbettchen im Elternschlafzimmer. Oft erlebe ich, dass die Kleinen um den vierten Lebensmonat  mit einer etwas weiteren räumlichen Distanz zu den Eltern besser schlafen. Das bedeutet nicht unbedingt den Umzug ins Kinderzimmer. Auch hier ist meiner Meinung nach der beste Weg folgender: die Kombination aus Hintergrundwissen (was passiert während dieses großen Entwicklungsschritts bei meinem Baby) und Intuition (was fühlt sich für mich richtig an).

Mein Mann ist nachts gerade in den ersten Wochen und Monaten so viel mit unserer Tochter durch die Gegend gelaufen, dass ich damals schon befürchtet habe, dass sich seine Fußspuren irgendwann im Wohnungsboden bemerkbar machen. Ist das so ein Klassiker für dich in Sachen „no sleep at all“ für uns Eltern? Und was empfiehlst du in solchen Fällen?

Oh ja, das mit den Fußspuren kenne ich auch – und in den ersten Wochen und Monaten gehört das einfach manchmal dazu. Wenn es allerdings die Regel ist und sich „no sleep at all“ etabliert, ist es Zeit zu schauen, was man vielleicht grundsätzlich ändern kann. Selbst bei den Kleinsten sind zum Beispiel flexible Routinen Gold wert und machen einen Unterschied! Abendliche Unruhe ist vor allem sehr verbreitet bei den Kleinsten, diese Stunden werden auch als „witching hours“ bezeichnet – als „Hexenstunde*“.


*Anmerkung von unserer Hebamme Kerstin Lüking: Das Zeitfenster der „Hexenstunde“ geht meist um 17 Uhr auf und schließt sich gegen 24 Uhr. Beginnend mit der 3. Lebenswoche ist dieses ein weit verbreitetes Phänomen, was sich aber oft um die 12. Lebenswoche reguliert. Die Kinder werden ruhiger und haben nicht mehr so häufig mit Bauchschmerzen oder mit der Verarbeitung von Reizen zu kämpfen.


Dunkelheit ist essentiell für guten Babyschlaf!

Woran liegt es, wenn Babys tagsüber nicht gut schlafen bzw. im Frühjahr und Sommer schon um fünf Uhr morgens aufstehen?

Das könnt sehr gut damit zusammenhängen, dass es an Dunkelheit mangelt. Und wie banal es auch klingen mag: Dunkelheit ist essentiell für guten Schlaf! 
Der Körper setzt bei Dunkelheit vermehrt das Schlafhormon Melatonin frei. Im Hellen hingegen wird die Produktion quasi eingestellt. Vor allem in den Sommermonaten, wenn die Sonne morgens früh aufgeht heißt es daher: Abdunkeln!

Foto: Dorothee Dahinden/ MutterKutter

Geht es bei dir eigentlich nur um die Babys oder gibst du auch uns Eltern Struktur? Ich habe so oft gehört: Doro, lege dich morgens hin, wenn dein Baby schläft. Ehrlich, ich habe alle Mamas bewundert, die das geschafft haben – ich war zu hibbelig und am Ende hundemüde. Ist das so ein Eltern-Klassiker? Und wie schaffen wir es denn, den Schlaf nachzuholen, bevor die Kaffeemaschine dauerhaft heiß läuft?

Die Struktur, die ich empfehle, ist für Baby und Eltern gedacht. Wenn Mamas sagen … „Oh nein, ich will mich nicht einschränken und mich nach dem Baby richten. Ich brauche meine Freiheiten und das Baby soll sich nach meinem Alltag richten!“ … dann verstehe ich das einerseits. Denn es ist wohl eine der größten Herausforderungen als Neueltern zu verstehen, dass es nun auch darum geht, dass man nicht mehr im alleinigen Mittelpunkt seines Lebens steht. Auch wenn es hart sein kann, dies anfangs zu realisieren. Aber andererseits sind Routinen und ein flexibler Tagesablauf genau der Schlüssel zu mehr Zeit und auch Me-Time. Me-Time und Selbstfürsorge ist so unglaublich wichtig für uns Mütter.

Beuge am besten dem Müdigkeitsteufelskreis vor!

Zu deiner Frage, wie wir es schaffen, Schlaf nachzuholen: Am liebsten, indem wir dem Babyschlaf von Tag eins an die Bedeutung zukommen lassen, die er auf unser aller Leben hat. Schlafentzug ist eine Foltermethode und bringt uns alle an unsere Grenzen. Daher freue ich mich auch immer riesig, wenn Mamis noch mit Baby im Bauch auf mich zu kommen und sagen „Ich hab da was mitbekommen. Es ist wohl ein recht komplexes Thema. Ich würde gerne mehr dazu erfahren!“ YES, das ist perfekt – mein präventiver Weg zum entspannten Babyschlaf setzt nämlich genau da an. Damit Eltern gar nicht in so einen Kreislauf aus Müdigkeit und Schlafmangel kommen.

Mehr von Victoria Kinga Lamprecht erfährst oder hörst du hier:

BabyschlafHier findest du Victorias Podcasts zum Thema „Hexenstunde“

♥ Und hier geht es zum Podcast zum Thema „Hilfe für das Frühaufsteher-Baby“

Kingababy – Victorias Homepage

Instagram


7 Kinder und 20 Jahre schlaflose Nächte später – die persönlichen Schlaftipps von unserer Hebamme Kerstin Lüking:

♥ Ich glaube, genau wie Victoria, dass es sehr hilfreich ist, schon Babys mit Ritualen und „Lebens-Rhythmen“ in den Schlaf zu verhelfen. Routinen geben unseren Kindern einfach eine gewisse Verbindlichkeit – vor allem auch abends. Sie lernen, dass nun eine Schlaf- und Ruhephase eintreten wird. Meinen eigenen Kindern habe ich schon relativ früh einen Tag- und Nachtrhythmus angewöhnt. Am Tag war alles hell und auch „laut“, gegen Abend haben wir die Beleuchtung gedämmt und die Geräuschkulisse eingestellt.

Foto: Dorothee Dahinden/ MutterKutter

♥ Du kannst mit Zeremonien gut signalisieren, dass nun die Schlafenszeit beginnt, zum Beispiel: täglich zur gleichen Zeit den Schlafsack anziehen, eine Babymassage machen, baden oder ein Lied vorsingen.

eine Begrenzung hilft unseren Babys beim Schlafen

♥ Unsere Kinder sind meiner Meinung nach kleine „Höhlen-Tiere“! Sie mögen es, Begrenzungen zu spüren und es gemütlich zu haben. Schon von klein auf! Ein großes Kinderbett für ein Neugeborenes anzuschaffen, ist keine gute Idee. Das Baby fühlt sich verloren und wird sich solange auf der Matratze „hochrobben“, bis es eine Begrenzung, die es an die mütterliche Beengtheit im Uterus erinnert, spürt. Es lohnt sich daher, wenn du dich mit dem Bett zu beschäftigst und überprüfst, ob dein Baby durch eine Umstellung des Bettchens im Zimmer oder durch Verkleinerungen der Matratzenfläche besser in den Schlaf findet.

♥ Gerade frisch geborene Babys lieben eine Lagerung auf dem Stillkissen. Damit das Neugeborene nicht ins Kissen rutscht, kannst die beiden „Schenkel“ des Still-Kissens zum Beispiel durch einen Bademantelgürtel fixieren.


babyschlaf

Stillen & Stillkissen:

In diesem Zusammenhang möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass eine optimale Position für dich und dein Baby beim Stillen wichtig ist, weil du so Stillproblemen, wie zum Beispiel wunden Brustwarzen vorbeugen kannst. Bitte lass dir von deiner Hebamme oder Stillberaterin immer die richtigen Positionen zeigen.

Die Stillkissen von unserem Kooperationspartner Rotho Babydesign gibt es in zwei verschiedenen Größen. Das große Kissen ist besonders schön, weil du dich schon in der Schwangerschaft gut darauf lagern kannst. Dazu ist es eine komfortable Still- und Lagerungshilfe nach der Geburt deines Babys. Die kleine Variante finden wir besonders praktisch, weil du sie überhall mit hinnehmen kannst. Und ganz ehrlich: wir lieben das Design der Kissen. Unsere Kerstin muss beim Anblick der Zitronen immer lächeln, weil sie gedanklich schon im Italien-Urlaub ist.

Babyschlaf
Foto: Dorothee Dahinden/ MutterKutter

Kennst du schon Salzkristall-Lampen?

♥ Manchen Kindern geht es in der Dunkelheit besser, wenn sie eine kleine Lichtquelle sehen. Dazu eignen sich zum Beispiel Salzkristall-Lampen, die ein warmes und dezentes Licht abgeben. Und manche Babys lieben wiederum das Einschlafen mit ganz leiser klassischer Musik. Auch das kannst du einfach mal ausprobieren.

♥ Babys sind Traglinge. Signalisiert dir dein Kind, dass es viel Körperkontakt braucht und gekuschelt werden möchte – dann ist das doch wunderbar. Kuschelt viel! Dein Baby findet wahrscheinlich besser in den Schlaf, wenn es dich spürt. Übrigens sind wir auch keine Anhängerinnen von sogenannten Schlaflernprogrammen – diese sehen wir kritisch.

♥ Wichtig ist auch, dass du auf deine Bedürfnisse hörst. Wenn du merkst, dass du schlafen musst oder auch mal einen Abend einen Spaziergang brauchst, dann übertrage doch mal die Verantwortung auf deine*n Partner*in, nutze die Zeit für dich und atme durch! Auch du brauchst nach einem anstrengend Tag Erholung.

Und ganz wichtig: bitte pass auch immer auf dich auf!

Foto: Dorothee Dahinden/ MutterKutter

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Anzeige* Wir freuen uns so! Unser 1. MutterKutter-Buch ist im Handel:

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ein Kommentar

  1. Hallo, danke für diesen so wichtigen und fundierten Artikel. Wenn man liest, dass Vieles doch normal ist, nimmt das Stress und Angst. Die vielen Tipps werde ich mir für die Zukunft zu Herzen nehmen. Danke dafür!

    Grüße
    Uli

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