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Frauenheilkunde

Schmerzen bei der Menstruation: das hilft im Teenie-Alter! (Werbung*)

Unsere Frauenärztin Dr. Judith Bildau mit Erste-Hilfe-Tipps bei Regelschmerzen!

Schmerzen bei der Menstruation: So kann Teenies geholfen werden. Frauenärztin Dr. Judith Bildau mit Antworten für Eltern & Betroffene.


In diesem Artikel stellen wir dir Judiths neues Buch vor – daher haben wir ihn als „Werbung“ deklariert. Dazu enthält er einen Affiliate Link* – was das genau ist, erklären wir weiter unten.


Schmerzen bei der Menstruation – eine Mama fragt, unsere Frauenärztin Dr. Judith Bildau antwortet:

“Liebe Judith, ich weiß nicht mehr weiter. Meine Tochter ist nun 14 Jahre alt und ihre Periode ist so stark und schmerzhaft. Sie hat am ersten und zweiten Tag wirklich Probleme, sich auf den Beinen zu halten, so stark sind ihre Schmerzen. Sie würde dann am liebsten jedes Mal zu Hause bleiben, aber das geht doch nicht! Die Menstruation ist ja normalerweise keine Krankheit. Ich weiß, dass eine Pille eine Lösung sein könnte. Ich habe sie damals als junges Mädchen deshalb verschrieben bekommen. Ich möchte meiner Tochter aber noch keine Hormone geben. Hast du einen Rat für mich, wie ich ihr ansonsten helfen kann? Liebe Grüße, Maria”

Liebe Maria, die Periode ist für viele jungen Mädchen mit Schmerzen und Unwohlsein verbunden. Untersuchungen haben ergeben, dass etwa 50 – 75% aller menstruierenden Mädchen darunter leiden. Und das kann sehr belastend sein. Sind sie häufig sowieso schon von den vielen körperlichen Veränderungen, die während der Zeit der Pubertät stattfinden, überfordert, so trägt eine schmerzhafte und starke Periode nicht unbedingt zu einem guten Körpergefühl bei.

Die erste Menstruationsblutung setzt immer früher ein.

Eine amerikanische Studie hat zum Beispiel gezeigt, dass die Mädchen, die Probleme mit ihrer Periode haben, häufig auch unzufriedener mit genau diesem sind. Zudem setzt die erste Menstruationsblutung auch immer früher ein- im Durchschnitt nämlich mit 13,0 Jahren. Das sind 3,6 Monate früher als noch bei einer Generation davor. Die Mädchen sind also noch sehr jung, wenn sie das erste Mal bluten und gar nicht so selten noch ganz schön überfordert damit.

Der Grund, warum die Menstruation so schmerzhaft sein kann, ist das Ausschütten von Hormonen, die dafür sorgen, dass sich die Gebärmutter immer wieder krampfartig zusammenzieht. Sie sorgen außerdem dafür, dass die Schmerzschwelle herabgesetzt wird und die Schmerzen deshalb noch intensiver empfunden werden. Gar nicht so selten kommt es auch zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen.

Es ist so gut und wichtig, dass du als Mutter die Not deiner Tochter erkennst und dich darum bemühst, dass ihr geholfen wird. Häufig brauchen die jungen Mädchen genau hierbei nämlich noch elterliche Unterstützung.

Das kann deiner Tochter nun helfen gegen ihre Schmerzen bei der Menstruation:

Wie du bereits geschrieben hast, ist eine Möglichkeit, die Periode weniger stark und schmerzhaft zu gestalten, eine hormonelle Therapie, also zum Beispiel eine Pille. Noch vor einigen Jahren wurde relativ schnell darauf zurückgegriffen. Mein Gefühl ist, dass sich das verändert hat. Viele Eltern möchten nicht, dass ihre Töchter schon so jung Hormone einnehmen und auch viele Gynäkolgen*innen sind mit dem Verschreiben zurückhaltender geworden. Es gibt nämlich auch, fernab von der Pille, andere, sehr hilfreiche Möglichkeiten.

Lass’ uns doch nun einmal gemeinsam schauen, wie wir deiner Tochter helfen können. Wichtig ist, dass mit den Behandlungsmöglichkeiten, die ich dir jetzt vorschlagen werde, schon recht frühzeitig begonnen werden sollte und nicht erst dann, wenn sich deine Tochter bereits vor Schmerzen krümmt.

Diese sieben konkreten Tipps habe ich:

  1. Wärmetherapie: Die gute alte Wärmflasche oder ein heißes Bad sorgen dafür, dass sich einerseits die Gebärmuskulatur entspannt, andererseits auch, dass die Gefäße weit gestellt werden und die Durchblutung gefördert wird. Dadurch nehmen die Schmerzen ab.
  2. Akupunktur: Viele Studien haben gezeigt, dass eine Akupunkturbehandlung schmerzlindernd und beruhigend wirkt und deshalb auch eine gute Hilfe bei Periodenschmerzen sein kann.
  3. TENS (transkutane elektrische Muskelstimulation): Durch elektrische Impulse, die über die Haut abgegeben werden, kommt es zu einer Schmerzlinderung. TENS-Geräte sind zum Beispiel erhältlich in Apotheken oder Sanitätshäusern und können problemlos zu Hause angewendet werden.
  4. Omega-3-Fettsäure: Medizinische Studien haben gezeigt, dass die Zufuhr von Omega-3-Fettsäure die benötigte Einnahme von Schmerzmitteln bei Periodenschmerzen deutlich senkt. Neben einer ausgewogenen Ernährung können zusätzlich 2000 mg Omega-3-Fettsäuren als Kapseln eingenommen werden.
  5. Magnesium: Magnesium wirkt muskelentspannend und deshalb auch gut gegen krampfartige Menstruationsschmerzen. Die Mädchen können sieben Tage vor Beginn der Periode mit der Einnahme von 300 mg/ Tag Magnesium zusätzlich beginnen und diese Einnahme bis zum 3.Periodentag fortführen.
  6. Sport: Auch wenn deine Tochter wahrscheinlich nicht begeistert sein wird, wenn du ihr rätst, während ihrer Periode Sport zu machen, so ist körperliche Bewegung doch ein sehr gutes und wirksames Schmerzmittel. Die Durchblutung wird dadurch gefördert und die Schmerzen deutlich weniger.
  7. Kein Nikotin! Natürlich gibt es sehr viele gesundheitliche Gründe, die gegen das Rauchen sprechen. Es ist aber mittlerweile auch bekannt, dass Nikotin durch die Verengung der Gefäße Regelschmerzen deutlich verschlimmern kann.

Mehr erfährst du in meinem neuen Buch „Mit meiner Tochter durch die Pubertät“.

Manchmal geht es dennoch nicht ganz ohne Schmerzmittel. In meinem Buch erkläre ich genau, welche Schmerzmittel für Mädchen in diesem Alter bei Periodenschmerzen geeignet sind und auch in welcher Dosierung.

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Liebe Maria, wenn du noch weitere Fragen hast, dann möchte ich dich bitten, gemeinsam mit deiner Tochter eine*n Frauenarzt*ärztin aufzusuchen. Das Krankheitsbild der sogenannten ‘Endometriose’ ist zwar sehr selten in so jungen Jahren, dennoch möchte ich es hier nicht unerwähnt lassen. Hierbei handelt es sich um Gebärmutterschleimhaut, die sich außerhalb der Gebärmutter, z.B. in der Bauchhöhle, befindet und mitunter sehr starke Schmerzen verursachen kann. Um eine solche Diagnose zu stellen, braucht es verschiedene Untersuchungen.

Herzliche Grüße, Judith

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