Früher Bewegungsfreundin – heute Sportmuffel. Mama ist müde. Sitzt auf der Couch. Mag nicht mehr. Es ist einfach zu hart, noch einmal schwitzen zu gehen. Kennen wir das nicht alle?

Sportmuffel
Dorothee Dahinden, Herausgeberin MutterKutter. Foto: www.anneseliger.de

Und dabei wissen wir doch, wie wichtig Bewegung ist. Wie gut sie uns tut. Wie sehr wie davon im Alltag zehren können. Nur…Wenn da nicht dieser innere Schweinehund wäre, den wir überwinden müssen.

Ich, Doro, kenne das zu gut. Chipstüte statt Yoga. Schokolade statt Jogging. Handy statt Schwitzen. Doch dann der Shift – ich habe wieder angefangen. Endlich. Und plötzlich geht es mir viel besser. Und wenn ich das kann, dann kannst du das auch. Falls du aktuell noch Sportmuffel bist, das aber unbedingt ändern möchtest – hier, bitte. Für dich:

Meine 7 Tipps, wie du deinen Popo hochbekommst:
  ♥ Mach das, was dir Spaß macht!

Es klingt so simpel. So banal. Aber: Werde dir im 1. Schritt klar, was du liebst. Welche Bewegung ist es für dich? Tanz, Step, Laufen, Yoga, Fitness, Surfen? Starte mit dem, was dir leicht von der Hüfte geht. Was du schön findest. Wo du nicht gleich beim 1. Mal denkst: „Oh Gott, das macht mir keinen Spaß. Never ever. Ich bleibe Sportmuffel.“ Starte, fang an, hopp hopp – aber nur mit dem, wo du du sein darfst.

  ♥ Suche dir was in der Nähe

Ich schaffe es einfach nicht, abends noch ins Auto zu steigen und 20 Minuten zu fahren. Für mich ist das …. „Oh, nee, echt nicht. Ich kann nicht. Ich bin zu müde. Kommt da etwas eine Erkältung? Ich lege mich hin.“ Deshalb: Schau doch mal, ob es einen Turnverein, eine Yogagruppe oder ein Fitnessstudio in der Nähe gibt, wo du „mal eben schnell“ hingehen kannst. Wo du nicht das Gefühl hast, dass der Sport deinen Alltag erschwert, weil du 3 Stunden weg bist und dann noch die Bude aufräumen oder Wäsche machen möchtest. Fang entspannt an. So, wie es sich gut einfügt. In deine Struktur. Vielleicht bist du ja auch der Typ, der total gerne zuhause Sport macht. Vielleicht via Youtube und Co.? Auch das ist doch wunderbar, oder?

  ♥ Um welche Uhrzeit hast du Kraft?

20 Uhr? Da liege ich schon? 7 Uhr – oh, da habe ich keine Kraft. Da verdaue ich noch.“ Oder so ähnlich. Schau, um welche Uhrzeit es sich für dich leichter anfühlt, dich zu bewegen. Wann hast du Kraft? Wann genug gegessen, getrunken, wann bist du wach? Und wenn um diese Uhrzeit keine Kurse o.Ä angeboten werden: Vielleicht kannst du einfach deine Joggingschuhe nehmen und durch die Natur laufen? Oder deine Yogamatte ausrollen und 20 Minuten Sonnengrüße machen. Für dich. Ganz alleine. Dann, wann es dir gut tut!

  ♥ Nimm eine Freundin mit

Mir fällt es leichter, Dinge in einer Gruppe zu machen. Sich gegenseitig zu motivieren. Deshalb, mein Tipp: Wenn es dir genauso geht, frag einfach eine Freundin, ob sie mitkommt. Zu 2. macht es mehr Spaß!

  ♥ Früher Sportmufffel, heute Ich-Zeit

Genau: diese Zeit ist allein für dich. Für deine Kraft. Deine Gesundheit. Es ist deine Auszeit. Wo du abschalten darfst, einfach mal rauskommst aus deinem Alltag. Sieh es so: als Wellness. Für deine Seele.

  ♥ Du bist nicht mehr so müde

Müde, genau. Unwort des Elternseins. Schlafmangel. Kann einen doof im Kopf machen und graue Haare wachsen lassen. Aber, im ernst: Ich mache nun erst seit ein paar Wochen wieder regelmäßig Sport und ich fühle mich so so viel fitter. Es ist total toll. Ich habe mehr Kraft, bin weniger müde. Obwohl ich grundsätzlich zu wenig schlafe. In dem Sinne: Gooooooooo!

  ♥ Körperhaltung, Selbstbewusstsein – das DANACH!

Genau. Es wird alles besser. Versprochen. Auch wenn du vielleicht nach dem ersten Mal kaum noch laufen kannst, weil es so anstrengend war. Aber: Sport macht so viel mit uns. Er bringt uns zum Strahlen, innen und außen. Danach sind wir stolz. Selbstbewusster. Wir gehen aufrecht. Und du kannst ganz liebevoll zu anderen Mamas sagen:

„Was, du bist auch ein Sportmuffel? Das kenne ich. Komm, ich helfe dir hoch von der Couch. Wenn ich das kann, kannst du das auch!“


Warum Sport so gesund ist – Frauenärztin Judith erzählt es dir:
Sportmuffel Regelschmerzen Eierstockkrebs Inkontinent nach der Geburt Medizin kompakt MutterKutter Dr. Judith Bildau
Frauenärztin & MutterKutter-Autorin Dr. Judith Bildau

Dass Sport gesund ist, wissen wir ja eigentlich alle. Trotzdem fällt es uns oft schwer, uns dazu aufzuraffen. Obwohl wir eigentlich wissen, dass er uns gut tut, wir uns danach besser fühlen und überhaupt. Doch was bewirkt Sport eigentlich genau in unserem Körper? Warum ist er so gesund? Hier die Erklärungen!

Sport stärkt Herz und Gefäße!

Regelmäßiger Ausdauersport stärkt den Herzmuskel und hält die Gefäße elastisch. Dadurch wirkt er Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegen, senkt den Blutdruck und macht insgesamt auch im Alltag fitter!

Sport senkt den Blutzuckerspiegel!

Regelmäßiger Sport senkt dauerhaft den Blutzuckerspiegel und wirkt dadurch Diabetes entgegen!

Sport senkt den Cholesterinspiegel!

Sport senkt das ‚schlechte‘ Cholesterin LDL und erhöht den Spiegel des ‚guten‘ Cholesterins HDL. Dies wiederum wirkt protektiv gegen Arteriosklerose und Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt & Co.!

Sport stärkt die Knochen!

Regelmäßige Bewegung steigert die Knochensubstanz. Das wiederum schützt uns vor Osteoporose!

Sport stärkt den Immunsystem!

Durch die Ausschüttung von Adrenalin werden natürliche Killerzellen aktiviert. Diese wiederum schützen den Körper vor Infektionen und senken letztendlich auch das Risiko von Krebserkrankungen!

Sport reduziert das Körpergewicht!

Durch Sport verbrennen wir Kalorien. Aber nicht nur das! Durch regelmäßigen Sport steigern wir unsere Muskelmasse und erhöhen damit auch unseren Grundumsatz!

Sport macht gute Laune!

Während dem Sport schüttet unser Körper vermehrt Endorphine und Morphine aus. Dadurch hebt sich unsere Laune und macht uns auch weniger empfindlich gegenüber Schmerzen!

Genau: Sag´dem Sportmuffel in dir adé! Und wenn du mehr Motivation brauchst, schreib´ uns gerne eine Mail.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich akzeptiere.