Filme

WOW Familie: Ein bisschen Glitzer für den tristen Alltag!

Bloggerin & Buchautorin Lisa Harmann @stadtlandmama im persönlichen Interview. Autorinnen: Kerstin Lüking & Dorothee Dahinden

Wow Familie: Bloggerin Lisa Harmann mit Impulsen für den tristen Elternalltag und ein paar persönlichen Einblicken in ihr Familienleben.

Wir haben mit Lisa einen kleinen Film vorbereitet – sozusagen als Motivation für diesen tristen Corona-Familienalltag. Und mit ihr noch ein persönliches Interview geführt.


Artikel enthält einen Affiliate Link*, umbeauftragte Werbung* – mehr Infos dazu am Ende des Interviews


Wow Familie:

„Ich glaube, dass mich die Kindererziehung vor allem insofern verändert hat, dass ich klare Prioritäten habe, mich nicht mit dem Klein-Klein beschäftige.“

Lisa, du gehst jetzt auf die 40 zu. Inwieweit haben dich 14 Jahre Kindererziehung verändert?

Oh, das ist so eine schöne Frage! NOCH bin ich 38, mein ältestes Kind ist also bereits 16, wenn ich 40 werde, die Zwillinge werden dann 14. Ich war also 24, als ich Mutter wurde und hatte mit 26 bereits drei Kinder. Das hat es für mich vermutlich recht leicht gemacht, in die Rolle hineinzuwachsen, da mein Leben noch nicht so gefestigt war. Ich hatte zu der Zeit ein halbes Studium und mein Volontariat an der Journalistenschule hinter mich gebracht. Was Job und Wohn-Umfeld anging, war ich noch sehr flexibel. Was ich damit sagen will: Ich kann mir kaum noch ein Leben ohne Kinder vorstellen, es war auch immer mein größter Wunsch, früh Kinder zu bekommen. Ich bin jetzt noch glücklich darüber, dass das auch alles so kam dann.

Wow Familie: Als Mama kann ich meine Grenzen besser abschätzen

Wow Familie
Bloggerin & Buchautorin Lisa Harmann
Credit: Charles Yunck

Ich glaube, dass mich die Kindererziehung vor allem insofern verändert hat, dass ich klare Prioritäten habe, mich nicht mit dem Klein-Klein beschäftige. Dass ich weiß, dass ich nicht zu konservativ leben will, dass mir Sport und Bewegung und noch mehr das Reisen wichtig sind im Zusammenleben mit den Kindern. Dass wir Wir selbst bleiben, auch wenn noch ein paar süße kleine Menschen dazukommen. Dass wir unsere Grenzen besser abschätzen können, weil sie eben auch manchmal gesprengt wurden. Als ich dann mit drei Kindern nochmal ein komplettes Studium absolviert habe oder mit dem ersten Baby für drei Monate nach Namibia ging, um dort zu arbeiten, wollte ich mir sicherlich auch ein Stück weit beweisen, dass mit Kindern eben auch noch vieles möglich ist, dass das Leben weitergeht. Das hat alles geklappt, aber es war auch anstrengend und hat mir sicherlich mehr graue Haare beschert.

„Es wird einfach nie langweilig.“

Man möchte ja schon möglichst viel richtig machen und stellt eher mal sich selbst zurück, damit es den Kindern gut geht. Und die Sorgen, wenn es einem nicht gut oder es ins Krankenhaus muss, hinterlassen natürlich auch Spuren. Gleichzeitig halten uns die Kinder aber eben auch so wahnsinnig lebendig – und es wird einfach nie langweilig.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Musik: Finn Seliger

Fotos: Charles Yunck

Illustrationen: Kera Till

Doch noch ein Kind?

Du schreibst, dass du dir die Frage nach einem weiteren Baby gestellt hast. Du hast dann aber einen finalen Schlussstrich unter das Thema gezogen. Heute genießt du deine Freiheiten als berufstätige Frau. Was würdest du einer Mutter mit auf den Weg geben, die noch mit weiteren Baby-Gedanken spielt, sich aber auch beruflich weiterentwickeln will?

Oh, ich bin immer schlecht in Ratschlägen. Auch in unseren Büchern versuchen wir ja bewusst, nicht den einen Weg vorzugeben, sondern vor allem Identifikationsfläche zu bieten. Zu erzählen, wie wir oder andere Mütter es handhaben, um zu schauen, welches Modell für einen selbst in Frage käme – oder eben gar nicht.

Wow Familie: „Drei tolle Kinder sind schon toll genug.“

Mich erreichen zu dem besagten Text „Abschied vom Kinderwunsch“ aber viele Mails von Frauen, die das Gefühl kennen. War´s das jetzt? Werde ich nie wieder Kindsbewegungen im Bauch spüren, nie wieder neugierig auf einen neuen Menschen warten, der uns mit seinem puren Dasein überrascht. Du hörst schon, ich komme noch heute ins melancholische Plaudern bei dem Thema. Und ich hätte, wenn es einfach so zu uns gekommen wäre, auch auf jeden Fall ein viertes Kind genommen.

So final wie im Text beschrieben, war der Schlussstrich wohl lange doch nicht. Bei mir haben es jetzt aber die Jahre gebracht. Unsere Kinder sind jetzt 14, 12 und 12. Jetzt nochmal neu anfangen, wo ich soeben eine Elterninfo zur Oberstufe für unsere Größte kriegte? Nee. Drei tolle Kinder sind schon toll genug. Und so sehr ich manchmal den niedlichen Babyspeck vermissen, so sehr genieße ich auch die wachsenden Freiheiten und die spannenden Gespräche mit den Heranwachsenden.

„Drei Kinder in zwei Jahren… das war schon ne Nummer!“

Plaudere doch mal ein wenig aus dem Nähkästchen! Gab es bei Euch mal so ein richtiges Familien-Chaos, was dich so richtig aus dem Konzept gebracht hat, was euch heute aber rückblickend zum Lachen bringt?

Na, klar. ANDAUERND. Es war der Wahnsinn bei uns. Ich mein: Drei Kinder in zwei Jahren… das war schon ne Nummer! Mein Mann und ich haben damals angefangen zu bloggen, weil wir dachten: Wow, das glaubt einem doch keiner, was wir hier alles erleben. Und wenn auch nur einer oder eine da draußen über den Wahnsinn lächeln kann, den wir hier erleben, dann hat sich das doch wenigstens gelohnt. Wir haben zwei Jahre die witzigsten Anekdoten aufgeschrieben. Das war auch für die Partnerschaft toll, denn so konnte man immer auch ein bisschen ins Hirn des anderen schauen und sehen, wie er das alles so erlebt.

WOW Familie – auch mit größeren Kindern!

Wir haben das Blog dann eingestellt als Stadt Land Mama größer wurde – und ein Buch nur für uns und die Verwandtschaft draus drucken lassen. Ich lese den Kindern noch immer total gern daraus vor und wir lachen uns gemeinsam kringelig. Und wer jetzt denkt, das wird mit größeren Kindern besser… nun, dann kommt mal einen Tag zu uns ins Homeschooling-while-working mit drei Teenagern, die sich nichts mehr sehnen, als ihre Freunde und NICHT ihre Familie den ganzen Tag um sich zu haben….

Wow FamilieHier geht es zum aktuellen Buch von Lisa Harmann und ihrer Kollegin Katharina Nachtsheim (Affiliate Link: Bei dieser Anzeige handelt es sich um einen so genannten Affiliate Link. Für diesen Link erhalten wir eine Provision, wenn über den verlinkten Anbieter (Amazon) ein Kauf zustande kommt. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten. Für das reine Setzen des Links erhalten wir kein Geld.)

Hier geht es zum Blog Stadt Land Mama

Facebook


Und hier bleibst du bei uns auf dem Laufenden!

Du möchtest erfahren, wenn neue MutterKutter-Artikel online gehen? Dann folge uns doch in den sozialen Medien. MutterKutter findest du auf Instagram, Facebook, Pinterest und Twitter.

Auf YouTube gibt es immer wieder Filme zu verschiedenen Themen.

Oder möchtest du mehr über uns erfahren? Dann lies gerne unter Crew weiter.

Werbung* - hier geht es zu unserem zweiten MutterKutter-Buch

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich akzeptiere.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"