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Elternsein

Weihnachten: Oh, du stressige? Besinnung jetzt!

Unsere Diplom-Psychologin Annika Rötters mit einer 3 Schritte-Besinnlichkeit für dich!

Weihnachten kommt immer so plötzlich, oder? Unsere Diplom-Psychologin Annika Rötters erklärt, wie du jetzt zu dir selbst finden kannst!


Weihnachten: Besinnlichkeit? Nicht hier.

Ein Text Annika Rötters

Weihnachten Kontaktabbruch Selbstbewusstsein und Selbstwert Gehirn & Pyche Me-Time bedürfnisorientierte Hundeerziehung Lockdown & Homeschooling Essstörung Schwiegermutter Crew easy Windelfrei Corona-Jammern Traumjob finden
Annika Rötters, Diplom-Psychologin// Foto: Michele Rötters

Adventszeit, Weihnachtszeit, Weihnachten. Zeit, zur Ruhe zu kommen und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren… So liest es sich wundervoll in den sozialen Medien. Zwischen hübschen Fotos von farblich stimmigen, selbst gebastelten Adventskalendern vor dem Christbaumschmuck, natürlich selbst gebastelt, und neben den – natürlich selbstgebackenen – Plätzchen kunstvoll drapiert um die heimelige Beleuchtungs-Innenarchitektur strahlen top gestylte Influencerinnen mit ihren besinnlichen Mindfulness-Zitaten um die Wette.

Warum gerade mir das im Moment so sehr auffällt? Ganz einfach: So sieht auch meine Idealvorstellung dieser Zeit aus. So hatte ich mir das noch vor ein paar Monaten selbst irgendwie auch für mich gewünscht – ja, vorgestellt. Man könnte sagen: „Ich habe das schon ziemlich intensiv visualisiert mit der Adventszeit hier…“ … und jetzt? Visualisierung am Po?! Oder hab ich das etwa ganz falsch gemacht?

Vielleicht besinne ich mich ja gerade jetzt und genau hier auf das, was mir WIRKLICH wichtig ist?!

Zur zweiten Frage kann ich (ganz fachlich), zum Glück, sagen: nicht unbedingt. Denn eine Visualisierung kann zwar sehr zielführend sein, allerdings geht das eben auch nur dort, wo die Grundvoraussetzungen dafür überhaupt geschaffen werden können. Und so lange hier nicht die Heinzelmännchen von Köln auflaufen und unsere Wohnung in Weihnachtsdeko tauchen, wird das realistisch betrachtet wohl auch kein anderer machen, weil mir meine Zeit dafür gerade an anderen Stellen wichtiger ist.

Ha!

Ich hab‘s gesagt.

Besinnlichkeit? Nicht hier.

Wobei. Vielleicht doch? Vielleicht besinne ich mich ja gerade jetzt und genau hier auf das, was mir WIRKLICH wichtig ist?! Und traue mich damit laut zu sagen, was vielleicht viele andere Eltern noch nicht zu denken wagen?

Mit einem 1,5 Jahre alten Wirbelwind ist gemeinsames Backen etwa so besinnlich wie ein Deichkindkonzert.

BRAUCHEN wir das? BRAUCHEN wir die selbstgebastelten Kalender, selbst gebackenen Kekse, selbstgedrehten Adventskranzkerzen, um in dieser Zeit den Fokus auf das zu lenken, was wirklich wichtig ist?

Nun ja. Wirklich wichtig sind uns Eltern ja meist unsere Familie und Kinder. Und … ja … wirklich wichtig ist uns auch, schöne Zeit miteinander zu verbringen. Und … ja … das kann über Basteln und Backen geschehen… oder aber auch nicht.

Ehrlich? Mit einem 1,5 Jahre alten Wirbelwind ist gemeinsames Backen etwa so besinnlich wie ein Deichkindkonzert. Und anstatt zu basteln tun wir uns hier momentan alle einen größeren Gefallen damit, einmal am Tag für mindestens 30 Minuten bei jedem Wetter draußen eine Runde zu drehen. Auch wenn es nur eine kleine Runde ist.

Kommen wir zur ersten Frage. Was machen wir denn jetzt mit unseren Gefühlen, wenn wir wirklich merken: „Menno – da fehlt mir was!? Auch wenn es gerade nicht anders geht, aber ich hätte es irgendwie schon auch lieber zumindest ein bisschen so wie auf Instagram“

Weihnachten und Besinnlichkeit: hier kommen meine Impulse für dich

Kennst du das? Dann kommt hier ein 3 Schritte-Impuls für dich:

  1. Lass das Gefühl zu. Du bist traurig? Was macht dich gerade traurig? Wo kannst du diese Traurigkeit spüren?
  2. Wie sieht die Traurigkeit aus und wie fühlt sie sich an? Kannst du eine Hand auf die Stelle legen, an der du sie spürst und dir vorstellen, sie tröstend zu umfangen – vielleicht so, wie du dein Kind trösten würdest?
  3. Es ist wahr, dass du traurig bist – und was ist gleichzeitig noch wahr? Ist es wahr, dass du gerade deinen eigenen Ansprüchen nicht genügst? Ist es auch wahr, dass du weißt, dass du gut bist, wie du bist? Kann beides gleichzeitig wahr sein?

Ich wünsche dir, dass du genau jetzt ein bisschen zu dir selbst findest. Denn in Wahrheit geht es gar nicht wirklich um all das, was wir im Außen sehen – das ist nur die Handlungsebene – sondern um das, was in dir drin ist.

Du bist genau richtig, so wie du bist. Jetzt.

Herzlichst

Deine Annika


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