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Elternsein

Starke Mädchen brauchen dich! (Werbung*)

Darum habe ich in Zeiten von (richtigen) Gender-Diskussionen einen Mädchenratgeber geschrieben. + knackige Tipps für Mädcheneltern von Erfolgsbloggerin Danielle Graf. Autorin: Dr. Judith Bildau

Starke Mädchen brauchen dich, brauchen euch: als entspannte Eltern. Nur: Wie geht das eigentlich mit dem „entspannt bleiben“? Und wieso braucht es einen Mädchenratgeber? – und das, obwohl ich Gender-Klischees ablehne? Nicht nur das verrate ich euch. Dazu spreche ich mit Erfolgsbloggerin Danielle Graf @gewuenschtestes.wunschkind über das Thema „starke Töchter“.

Und ich habe noch zwei weitere Menschen im Gepäck, die euch verraten, warum es speziellen Rat für Mädchen- und Jungs-Eltern gibt: Meine Kollegin und Bloggerin Juli Scharnowski @doppelkinder, die den gleichnamigen Ratgeber für Jungs geschrieben hat. Und Mark Wachsmann, der Programmchef des humboldt-Verlages.


So, und nun kommt gerne mit…in meine Gedankenwelt. Ich freue mich, sie mit euch zu teilen!

„Hey, ihr sollt alle die gleichen Chancen, alle die gleichen Bedingungen haben! Ihr dürft euch deshalb dennoch unterscheiden.“

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Dr. Judith Bildau, Frauenärtzin & MutterKutter-Autorin, lebt und arbeitet in Rom

Ich sehe sie. All die Mütter und Väter, die Angst haben. Angst davor haben, was sie alles falsch machen, welche wichtigen Grundlagen sie ihren Kindern rauben, wo sie überall versagen könnten. Und ich fühle sie. Deshalb, weil ich diese Ängste natürlich auch kenne. Manchmal überfallen sie einen ganz bewusst, manchmal schwingen sie einfach nur so mit. Und manchmal spüren wir sie gar nicht, sondern erkennen erst im Nachhinein, dass das Verhalten unseren Kindern gegenüber von Angst und Sorge geleitet wurde.

Diese grundsätzliche Angst, keine ‚guten Eltern‘ zu sein, wird häufig davon begleitet, dass wir unsere Kinder einfach nicht verstehen. Dass wir ihnen nicht selten ratlos, ja, bisweilen hilflos gegenüberstehen. Angst, Hilflosigkeit, Ratlosigkeit, Angst – ein Teufelskreis.

Starke Mädchen – Angst ist kein guter Ratgeber

Auch wenn es ein alter Hut, nein, alter Spruch ist, aber: Angst ist grundsätzlich ein schlechter Ratgeber. Angst hemmt uns, versperrt uns den Weg zu unserer sicheren, inneren Intuition und am meisten: Sie verunsichert unsere Kinder.

Starke Mädchen? Warum nur Töchter?

Genau zu diesem Thema habe ich ein Buch geschrieben. Es heißt „Starke Mädchen brauchen entspannte Eltern“. „Warum nur Töchter?“ wird nun berechtigt gefragt – zum Beispiel bei Instagram.

Und ich antworte darauf: „Natürlich nicht nur Töchter, natürlich auch Söhne! Alle Kinder dieser Welt!“ Aber ich bin Mädchenmama. Ich bin Frauenärztin. Ich habe 4 Schwestern. Mädchenmama sein, mit Mädchen und Frauen arbeiten, mit Frauen leben – das ist mein Thema. Ich behaupte zu sagen, dass ich schon sehr vielen weiblichen Personen in allen Altersklassen und Lebensphasen begegnet bin und mich mit ihnen aus privaten und beruflichen Gründen beschäftigt habe.

Bitte keine Gender-Stereotype. Aber dennoch gibt es Unterschiede!

Ich bin eine große Verfechterin davon, geschlechterspezifische Stereotypen aufzuheben, geschlechtsneutral zu erziehen. Aber ich sehe sie auch: Es gibt sie, die unterschiedlichen physischen und psychischen Voraussetzungen von Mädchen und Jungen. Mir erscheint es sinnvoller zu sagen

„Hey, ihr sollt alle die gleichen Chancen, alle die gleichen Bedingungen haben! Ihr dürft euch deshalb dennoch unterscheiden. Denn ihr habt einen unterschiedlichen Kalorienbedarf, in verschiedenen Entwicklungsphasen unterschiedliche Schnelligkeiten, sowohl körperlich, als auch psychisch – und das ist gut so! Ihr seid großartig! Unsere Aufgabe als Eltern ist es, euch dort abzuholen, wo ihr uns braucht, wo ihr gerade steht- und euch sicher zu begleiten.“

Starke Mädchen – ein liebevolles Auge hilft uns.

Aus dieser Idee heraus ist dieses Buch entstanden. Wenn wir die verschiedenen Entwicklungsprozesse unserer Kinder, in meinem Buch eben die der Mädchen, besser verstehen, dann können wir auch verstehen, warum sie sich gerade so verhalten.

Ganz konkret bedeutet das: Wir können uns besser einfühlen, warum sie gerade nicht schlafen oder nicht essen wollen. Warum sie mitten im Einkaufsladen einen Tobsuchtsanfall bekommen und warum sie, obwohl sie eigentlich so gerne möchten, nicht allein bei ihrer Freundin zu Hause bleiben. Wenn wir unsere Kinder verstehen, ihrem Verhalten offen begegnen, dann spüren wir, das Sätze wie: „Du brauchst doch keine Angst zu haben!“ oder „Stell’ dich nicht so an, es gibt doch gar keine Monster!“ überhaupt gar nichts bringen. Denn in dieser Situation, in der sich unsere Kinder gerade befinden, können sie diese Sätze womöglich gar nicht verstehen. Aus diesem Unverständnis unseren Kindern gegenüber, entsteht ein Unverständnis unserer Kinder uns gegenüber. Und das Drama nimmt seinen Lauf. Am Ende profitiert keiner von dieser Situation. Deshalb besser: Mit einem liebevollen Auge hinschauen, hinterfragen, verstehen, keine Angst haben, sich entsprechend verhalten. Unsere Kinder stark machen.

Unseren Kinder zu stärken bedeutet für mich, so auf sie reagieren zu können, wie sie es in diesem Moment brauchen. Das alles schafft den Nährboden für eine gesunde, von Urvertrauen begleitete Entwicklung. Und die wünsche ich mir für alle Kinder.

Hier geht es zur Lesepobe „Stark Mädchen brauchen entspannte Eltern“:

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Leseprobe von Judiths neuem Buch – einfach aufs Bild klicken!

Hier (Affiliate Link*) könnt ihr Judiths Buch bestellen. Viel viel Spaß beim Lesen! * (Für diesen Link erhalten wir eine Provision, wenn über den verlinkten Anbieter (Amazon) ein Kauf zustande kommt. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten. Für das reine Setzen des Links erhalten wir kein Geld.)

♥ Und hier geht es zu Judiths Instagram-Kanal.


„Als Mutter eines Sohnes und einer Tochter fallen mir viele Themen ein, die nur meine Tochter betreffen.“

Danielle Graf @gewuenschtestes.wunschkind

Liebe Danielle, Mädchen großzuŸziehen in der heutigen Zeit – was bedeutet das für dich?

starke Mädchen Einschlafbegleitung Streit unter Kleinkindern
Foto: Danielle Graf

Unabhängig vom Geschlecht, ist Kinder großzuziehen heutzutage grundsätzlich eine groߟe Herausforderung. Speziell Mädchen müssen wir jedoch leider immer noch besonders bestärken, dass sie nicht „das schwache Geschlecht“ sind.

Zwar hat sich in den letzten Jahrzehnten schon viel in Bezug auf die Gleichberechtigung getan, aber noch immer gibt es in der ֖ffentlichkeit das Phänomen der geschlechterspezifischen Differenzierung. Hier kan jede Mutter – egal ob von Söhnen oder Töchtern – einen Beitrag leisten, dass sich das ändert.

Starke Mädchen: Verbundenheit, Nähe & Vertrauen!

Welche Vorbildfunktion haben wir Mütter für unsere Töchter? Was denkst du, was sollten wir ihnen auf jeden Fall vorleben, um sie stark für ihr Leben zu machen?

Für mich ist es wichtig vorzuleben, dass es im Leben vor allem auf Verbundenheit, Nähe und Vetrauen ankommt und nicht darauf, wie gut jemand aussieht, wieviele Follower er hat oder wie gut er sich selbst darstellen kann, denn die leisen Töne sind oft die interessanten.

Ich habe immer wieder Nachrichten bekommen mit der Frage, ob es überhaupt noch zeitgemäß ist, ein reines Mädchenbuch zu schreiben. Ich sage ja, weil es rein körperlich und auch entwicklungspsychologisch Unterschiede beim Großwerden zwischen Mädchen und Jungen gibt und wir nicht gut daran tun, Kinder grundsätzlich gleich zu machen. Ich bin natürlich für Kritik offen! Was denkst du über dieses Thema?

Es geht doch vor allem darum, über individuelle Besonderheiten, die einfach rein biologisch geschlechtsspezifisch auftreten, zu schreiben. Als Mutter eines Sohnes und einer Tochter fallen mir viele Themen ein, die nur meine Tochter betreffen. Daher halte ich solch ein „Mädchen-Buch“ durchaus für sehr sinnvoll und wichtig.

Hier geht es zu Danielles und Katjas Blog Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn.

Und hier zu zwei weiteren Intervies mit Erfolgsbloggerin Danielle auf MutterKutter:

Einschlafbegleitung: Begleite dein Kind so lange, wie es das ganz offenbar braucht.“

Streit unter Kleinkindern: Darum ist „Meins!“ „Nein, meins!“ normal!


„Wir können alle froh sein, dass unsere Kinder heute nicht mehr so klischee-behaftet erzogen werden.“

Mark Wachsmann, Programmleiter humboldt
starke Mädchen
Mark Wachsmann, Programmleiter humboldt Verlag

Im Grunde ist die Frage leicht beantwortet, warum wir einen Jungs- und einen Mädchen-Ratgeber herausgegeben haben:

Wir bekamen immer wieder Leseranfragen, ob wir nicht mal spezielle Ratgeber nur für Mädchen-Eltern, bzw. nur für Jungs-Eltern veröffentlichen können. Als Ratgeberverlag möchten wir gerne Probleme lösen und – auf die Zielgruppe der Eltern bezogen – den Familienalltag erleichtern. Daher hören wir genau hin, wenn unsere Zielgruppe einen Informationsbedarf äußert: Was stresst die Eltern, was wünschen sie sich?

Unsere Ratgeber sollen optimal zur Lebenssituation passen!

Ewas ausgeholt: Wir können alle froh sein, dass unsere Kinder heute nicht mehr so klischee-behaftet erzogen werden – da gibt es wohl keine zwei Meinungen. Davon unberührt wünschen sich Ratgeberleser oft Tipps und Ideen für ihre spezifische Lebenssituation: Sie haben einfach gerne Beispiele, die zu ihrem Alltag passen. Ganz platt gesagt: Wenn ich Mutter eines Sohnes bin, interessiert mich ein Kapitel zur körperlichen Entwicklung eines Mädchens im Grundschulalter wenig.

Sprich: Wir möchten Ratgeber veröffentlichen, die optimal zur Lebenssituation unsere Leserinnen passen (Eltern-Ratgeber werden in der Regel von den Müttern gekauft). Wir möchten Tipps geben, die im Alltag funktionieren. Wir möchten Eltern auf eine Weise ansprechen, die eher einem vertrauten Gespräch unter Freundinnen gleicht – guter Rat ohne Blabla. In der Regel lässt sich das perfekt und geschlechterunabhängig umsetzen; manchmal erreichen wir unsere Leserinnen besser, wenn wir uns auf die konkrete Situation beziehen.

Wir nehmen uns bald dem Thema Pubtertät an!

Es ist übrigens das erste, aber nicht das letzte Mal, dass wir bei unseren Eltern-Ratgebern gezielt auf Mädchen- und Jungs-Situationen eingehen: Ein tolles Beispiel ist die Pubertät: Im August erscheint bei uns ein großartiger Ratgeber zu diesem Thema, in den darauffolgenden Programmen gibt es Folgeprojekte, die mit super-praktischen Konzepten konkret darauf eingehen, ob ich eine Tochter oder einen Sohn habe.

„Wir möchten garantiert keine überholten Rollenklischees transportieren.“

Und weil das Thema angesprochen wurde: Bei der Covergestaltung versuchen wir natürlich, platte Klischees zu vermeiden. Auf beiden Umschlägen (Starke Mädchen … / Starke Jungs …) sieht man ein Kind, das eine Wand „verschönert“. Typografisch gibt es ebenfalls keine Unterschiede, farblich schon – allerdings sind die Violett-Töne des Mädchen-Ratgebers und die Türkis-Töne des Jungs-Ratgebers eher der angestrebten Harmonie zwischen Titelfoto und Titelschild geschuldet, als einer Geschlechter-Zuordnung.

Autorenname und Untertitel sind beim Mädchen-Ratgeber blau, beim Jungs-Ratgeber orange. Die positiven Rückmeldungen der ersten Verkaufstage zeigen, dass den Eltern die Covergestaltungen sehr gut gefallen und ich kann nur hoffen, dass unser Layout – losgelöst von Geschmacksfragen – nicht in eine falsche inhaltliche Richtung lenkt. Denn eins ist sicher: Wir möchten garantiert keine überholten Rollenklischees transportieren.


„Also haben wir uns unseren eigenen Weg gesucht. Er steckt in diesem Buch.“

Buchautorin Juli Scharnowski über ihr Pendant zu Judiths Buch: „Starke Jungs brauchen entspannte Eltern“.
Foto: Juli Scharnowski

Vor meinem Buch lag eine lange Reise. Ich war auf der Suche. Auf der Suche nach Strategien, wie ich mit meinen wilden Kerlen gut zurecht kommen, ihnen Verständnis entgegenbringen und unseren Alltag entspannen kann. Ich bin nicht müde geworden und werde es nicht, sie begreifen zu wollen: Was kann ich entwicklungsbedingt von ihnen erwarten? Was steckt hinter einem Verhalten? Wie können der Mann und ich es schaffen, hier einen Alltag zu etablieren, der möglichst viel Nähe, Liebe und Ausgelassenheit und so wenig wie möglich Grabenkämpfe um saubere Socken, Stillsitzen und das nächste Bad mitbringt?

Ich habe angefangen Bücher zu lesen, die sich an Eltern von Söhnen richten. Und ich war zum Teil erschrocken. Diagnose Junge? Soll es nur mit Bedingungen, starren Regeln und viel „Wenn…, … dann“ laufen? Das sind wir nicht, das bin ich nicht, da ist zu wenig Platz für die Bedürfnisse aller.

Also haben wir uns unseren eigenen Weg gesucht. Er steckt in diesem Buch. Unser Weg und die Wege von Familien, die ich immer schon bemerkenswert gelassen, liebevoll und fröhlich fand.

Hier geht es zu Julis Buch „Starke Jungs brauchen entspannte Eltern“

♥ Und hier geht es zu Julis Blog – hier erfahrt ihr mehr über die dreifache Jungsmama


Und hier bleibt ihr auf dem Laufenden!

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Auf YouTube gibt es immer wieder Filme zu verschiedenen Themen.

Ihr möchtet ihr wissen, wer hinter MutterKutter steckt und welche Themen wir hier behandeln? Dann lest gerne unter Crew und Ahoi! weiter.

Anzeige* Wir freuen uns so! Unser 1. MutterKutter-Buch ist im Handel:

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