Familienpsychologie

Selbstbewusstsein und Selbstwert: Du bist wertvoll!

Der Selbstwert-Boost für dich von Diplom-Psychologin Annika Rötters & Moderatorin Milka Loff Fernandes

Selbstbewusstsein und Selbstwert: Psychologin Annika und Moderatorin Milka mit starken und tiefen Worten für dich! #fürdeinenselbstwert


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Selbstbewusstsein und Selbstwert – wie viel Selbstbewusstsein darf eine Person haben?

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Foto: Michele Rötters

Annika Rötters, Diplomy-Psychologin: Was macht eigentlich Selbstbewusstsein aus? Haben selbstbewusste Menschen überhaupt tiefe Freundschaften, oder sind sie „sich selbst genug“ (und ist das nicht nur eine schöne Umschreibung für Egomanen)? Überhaupt: Nehmen selbstbewusste Menschen sich selbst zu ernst?

Milka Loff Fernandes, Moderatorin: Ja, sehr! Aber gleichzeitig nicht zu wichtig. Aber dazu kommen wir später. Denn auf dem Weg dahin, verteile ich kleine #selbstwert – Leuchten in diesem wirklich erhellenden Artikel von Annika. An diesen Leuchten kannst du dich dann reiben oder wärmen, wie eine Katze, wenn du willst. Nimm sie mit in deinen Tag, schlaf drüber oder überlies sie einfach. Wie gesagt: Ernst, aber nicht so wichtig.

Ich erwische mich immer mal wieder dabei, nicht ganz ich selbst zu sein.

Crew Selbstwert Instinkte
Milka Loff Fernandes ,
Credit: Paul Schirnhofer

Annika: „Ganz schön selbstbewusst“ höre ich mich sagen – und fühle so etwas Anerkennung, gemischt mit ein klitzekleinwenig Neid. Denn auch wenn ich viel dafür tue, mir meiner selbst so oft wie möglich ganz bewusst zu sein, erwische ich mich doch immer mal wieder dabei, „nicht ganz ich selbst“ zu sein: Dann stehe ich nicht so für mich (und meine Werte) ein, wie ich es gerne (immer) tun würde. Oder ich gehe über meine eigenen Grenzen (obwohl ich das eigentlich nicht mehr tun wollte, weil es am Ende keinem nützt…).

Milka: #selbstwert-Leuchte Nr. 1: Selbst-Reflexion ist der erste Schritt zur Selbst-Bewusst-Werdung. Tatsächlich ist der Zustand der Selbst-Bewusst-Werdung für uns wahrscheinlicher als ein Zustand des Selbst-Bewusst-Seins. Es sei denn, in unserem Leben würde sich nichts mehr bewegen. Was bedeuten würde, wir wären tot. Was kein erstrebenswerter Zustand ist. Deswegen, let’s enjoy the process, solange wir können.

„Selbstbewusste Menschen stehen für ihre Werte ein – und kennen ihren Wert.“

Annika: Selbstbewusste Menschen stehen für ihre Werte ein – und kennen ihren Wert. Witzigerweise steht dies in unmittelbarem Zusammenhang zu den erlebten sozialen Beziehungen: Wenn ich meinen Wert kenne, fällt es mir leichter, es nicht unmittelbar auf mich zu beziehen, wenn jemand anderes mir gegenüber ein „Nein“ kommuniziert. Je klarer ich für mich verinnerlicht habe, dass ein „Ja“ zu mir ein´„Nein“ zu anderen bedeutet – umso einfacher wird es, auch in einem „Nein“ mir gegenüber das „Ja“ eines Menschen zu sich selbst zu sehen. Wenn ich dann mir gegenüber „Ja“ und „Nein“ zu anderen Menschen sage – was macht das dann mit Freundschaften?

Selbstbewusstsein und Selbstwert: Menschen mit einem guten Selbstwertgefühl erleben tiefere soziale Beziehungen.

Selbstwertgefühl und soziale Beziehungen sind miteinander verknüpft – so erleben Menschen mit einem guten Selbstwertgefühl tiefere soziale Beziehungen. Andere Studien kommen zu dem Schluss, dass tiefere Freundschaften ein gutes Selbstwertgefühl stärken. Beide Richtungen sind denkbar, plausibel und erforscht. Allerdings ist das mit den Korrelationen so eine Sache – Kausalität ist empirisch mathematisch schwer nachzuweisen, und in der Theorie gibt es für beide Wirkrichtungen sehr plausible Argumentationslinien.

Milka: #selbstwert-Leuchte Nr. 2: Dazu fällt mir ein Zitat von dem japanischen Philosophen Daisaku Ikeda ein: „Du findest das Glück in Deinem eigenen Leben – in deinen Gedanken, in diesem Moment. Du bist zutiefst edel und wertvoll. Es gibt keinen Grund, irgendjemanden zu beneiden oder dich nach etwas weit Entferntem zu sehnen.“  Doch das ist etwas, was alle nur zu Gesicht bekommen, wenn du es lässt. Die Frage ist, welche Art von Freundschaften will ich führen. Solche, die mich in meiner vollkommenen Authentizität reflektieren, oder solche, für die ich zurücknehme und verbiege, um eventuell (denn am Ende des Tages, habe ich darüber ja gar keinen Einfluss) etwas Liebe und Geborgenheit zu bekommen.

„Wie ist das denn nun mit dem Selbstbewusstsein – gibt’s davon zu viel?“

Annika: Wie ist das denn nun mit dem Selbstbewusstsein – gibt’s davon zu viel? Wenn wir „zu viel Selbstbewusstsein“ sagen, meinen wir umgangssprachlich oft etwas ganz anderes als den tatsächlichen Zustand des Selbst-Bewusst-Seins: Selbstbewusstsein – das Bewusstsein des eigenen Selbst, der eigenen Bedeutung und gleichzeitig des eigenen Unbedeutend-Seins in diesem riesengroßen Universum: eine Fähigkeit bzw. ein Zustand, den wir (meiner Meinung nach) mindestens einmal täglich aktiv anstreben sollten.

„Kennst Du Menschen, die sehr selbstbewusst sind?“

Denn damit ist viel Klarheit verbunden: Im Angesicht der Unendlichkeit des Seins können wir Probleme schön einsortieren – in die wirklich wichtigen Dinge und die Dinge, die nur im Moment wichtig erscheinen, sich aber bei näherem Hinsehen als Seifenblasenprobleme entpuppen (die von alleine platzen).

Kennst du Menschen, die sehr selbstbewusst sind? Was macht selbstbewusste Menschen für dich aus? Würdest du dich selbst als selbstbewusst bezeichnen? Das sind drei Fragen, mit denen nicht nur ein gutes Gespräch, sondern auch ein gutes Selbst-Gespräch beginnen kann. Und dann könntest du dich direkt auch fragen, ob es „zu viel Selbstbewusstsein“ gibt. Denn wenn wir uns unserer selbst ganz bewusst sind, sind wir dann nicht automatisch auch ganz bewusst im Hier und Jetzt?

Selbstwert und Selbstbewusstsein: „Nimm dein schönstes Kleid aus dem Schrank! Nimm es in die Hand und durchtrenne einen Faden irgendwo mitten im Gewebe dieses Kleides!“

Wenn wir die eigene Bedeutung und „Unbedeutung“ parallel nebeneinander bewusst (er)leben – uns selbst als Einheit und gleichzeitig winzig kleines Teilchen im unendlichen Universum betrachten, sind wir dann nicht auch gleichzeitig bei uns – und bei Allem Anderen Leben?

Milka: #selbstwert – Leuchte Nr.3: Nimm dein schönstes Kleid aus dem Schrank! Nimm es in die Hand und durchtrenne einen Faden irgendwo mitten im Gewebe dieses Kleides! Würdest du nie tun? Warum? Weil du die Integrität dieses Kleides zerstören würdest. In diesem Kleid wäre dann ein Loch. Und das wäre ja schade. Schließlich ist das dein Lieblingskleid? Aber es ist doch nur ein Faden… Unser Universum ist so ein Lieblingskleid. Und unsere Leben sind Teil seines Gewebes. Einzeln, vielleicht klein, aber im Kontext des Großen Ganzen, prachtvolle Haute-Couture.

„Wann hast Du Dir zuletzt gesagt, dass Du wert-voll bist?“

Manche Leben sind vielleicht kürzer, andere länger. Manche Leben schimmern gold, andere sind aus robustem Leinen usw. Aber nicht EINES ist unwichtig. „Du bist zutiefst edel und wertvoll.“ Mit diesem Bewusstsein können wir uns gelassen und so wie es uns selbst entspricht, in den universellen Kontext einweben. Deswegen ist es so wichtig, dass wir alle unsere Aufgabe leben, die wir finden, wenn wir uns selbst bewusst werden, was uns eigentlich am meisten entspricht.

Wo wir in Balance sind und where we „enjoy the process“. Deswegen ist es so wichtig, dass wir auch die Menschen um uns herum dazu ermutigen, das Selbe zu tun. Denn was passiert mit meist Fäden, die sich auf nem Ego-Trip aus dem Kleid befinden?

Annika: Wann hast du dir zuletzt gesagt, dass du wert-voll bist?


Selbstbewusstsein und Selbstwert – die Themen von Annika und Milka. Hier erfährst du mehr über die beiden:

Annika Rötters, Diplom-Psychologin

Hier findest du Annikas Blog mit vielen tiefergehenden Texten

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