Unter uns Kieler Müttern ist Sonja Rakow so etwas wie ein „bunter Hund“. Wir haben viele Frauen getroffen, die uns, bevor wir sie kannten, gesagt haben: „Sonja Rakow? Na klar, da habe ich Schwangerenyoga gemacht. War super.“ Oder: „Sonni? Die macht einen super Pingu-Kurs für Kinder! Geh da mal hin.“ Wir am Anfang so: „Häh, was ist den Pingu?!“ Und dann waren wir mit Anni & Titus bei ihr. Ein Jahr lang. Jeden Freitag. Ehrlich: Das war der Knüller. Unsere Kids hatten Spaß. Und wir auch. Dafür sagen wir: Danke, Sonni!

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In unserem nachgefragt! erfahrt ihr ein bisschen mehr über die Zweifachmama.


Stell dich bitte unseren Lesern vor. Wer bist du, was machst du?

Ich heiße Sonja Rakow, bin gelernte Tanzlehrerin und Physiotherapeutin und habe eine eigene Praxis, in der ich Yoga, Physiotherapie und Kinderkurse anbiete, zusammen mit meinem super Team.

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Du hast 2 Kinder, wie organisierst du deinen Alltag?

Ich arbeite jeden Tag vormittags, da sind die Kinder ohnehin im Kindergarten oder in der Schule. Nachmittags arbeite ich gar nicht mehr, da bin ich Vollzeitmama sozusagen. Und an 3 Abenden in der Woche macht das Kinderprogramm mein Mann und ich gebe Kurse und das klappt richtig super.

Als selbständige Mutti ist man immer ein wenig hin und her gerissen zwischen Job und Mutterrolle. Wie schaffst du den Spagat?

Das ist ein ausgeklügeltes System, würde ich mal sagen, zwischen Omas und Opas, Babysitter und organisiertem Absprechen zwischen meinem Mann und mir. Manchmal funktioniert das sogar. Das ist wirklich nicht ganz einfach, aber in den meisten Fällen klappt das ganz gut.

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Was fasziniert dich an deinem Beruf?

Ich mag die Abwechslung von Prävention und Rehabilitation. Auf der einen Seite kommen die gesunden Menschen, ob klein, ob groß, zu mir in meine Kurse. Und auf der anderen Seite eben auch diejenigen, die erkrankt sind. Ich finde es toll, wenn ich ihnen durch meine Behandlung helfen kann. Es ist genau diese Mischung, die ich liebe.

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Was für Kurse gibst du?

Yoga, Babykurse, Yogilates und Kinderkurse. Sozusagen alles rund um die Familie.

Kinder bringen einfach viel Freude in mein Leben.

Welche Angebote hast du für Kinder? Und: Was ist überhaupt Pingu?

Speziell für Kinder biete ich folgende Kuse an: Pingu, Rappelkiste, Musikkiste, kreativer Kindertanz, Kinderyoga und dazu auch verschiedene Workshops, in denen wir trommeln oder basteln. In all meinen Kursen geht es um die motorische Förderung der Kleinen & Kleinsten, darum, das Rhythmusgefühl zu entwickeln. Sie dürfen mit der Musik in den Kontakt treten. Und natürlich auch mit anderen Kindern. Ich möchte ihnen Spaß und Freude vermitteln und das Spielen förden.

Pingu wiederum ist eine geleitetet Spielegruppe, die durch das 1. Lebensjahr führt. Wir singen viel. Die Kinder lernen aber auch die unterschiedlichsten Materialien kennen, so wie  Creme, Salzteig, Wasser, Sand, Holz oder Plastik, was wiederum wichtig für die  Entwicklung ist.

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Warum arbeitest du so gerne mit Kindern zusammen?

Einfach, weil Kinder ganz natürlich, ja, richtig authentisch sind. Kinder bringen einfach viel Freude in mein Leben.

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Was nehmen wir Mütter in deinen Kursen mit?

Auf jeden Fall die Antwort auf die Frage: Wie kann ich mein Kind zu welchem Zeitpunkt am besten in der Entwicklung unterstützen, ohne dass ich es über- oder unterfordere. Und natürlich den Kontakt mit anderen Mamas und Papas – der Austausch untereinander tut nicht nur gut, er ist auch sehr wichtig.

Das Wichtigste ist, dass man authentisch sein sollte.

 

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Was ist dein Erfolgsrezept?

Ich denke: Das Wichtigste ist, dass man authentisch sein sollte, also dass man nicht etwas vorgibt, was man nicht ist, denn das merken die Menschen. Ganz wichtig ist die Liebe zum Beruf, sprich: mit dem ganzen Herzen bei der Sache zu sein. Wenn ich das irgendwann nicht mehr kann, dann höre ich auf zu arbeiten.

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Wir als Familie sind im Grunde genommen von morgens bis mittags durchgetaktet.

Hast du einen festen Tagesablauf?

Natürlich. Wir als Familie sind im Grunde genommen von morgens bis mittags durchgetaktet, weil eben alle ihre festen Termine haben. Wir stehen um 06:15 auf, dann hopp hopp ins Badezimmer, dann wird gefrühstückt, darauf legen wir sehr viel Wert, dass wir eine halbe Stunde alle zusammen am Frühstückstisch sitzen und dann geht’s los, jeder geht seiner Wege. Und nachmittags heißt es dann bei uns auch mal Seele baumeln lassen, dösen, manchmal auch schlafen, malen…Aber natürlich haben wir auch Termine, z.B. flöten, schwimmen oder heute „Volte“ (damit meint meine Tochter das Voltigieren).

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Hast du Tipps für Mamas, die selbständig sind oder sich selbständig machen wollen?

Da gibt es ganz viel, worauf man achten sollte. Das Wichtigste ist, dass man sich vorher überlegt: Bin ich das? Kann ich das wirklich? Bin ich die Selbständige? Weil es geht darum: Ich muss mich selber versichern, selber krankenversichern und rentenversichern, es kostet alles sehr viel Geld. Es ist nervenaufreibend und man hat immer auch mal finanzielle Engpässe und Sorgen. Wie gehe ich mit Sorgen um? Kann ich sowas gut verkraften oder rutscht mir gleich mein Herz in die Hose? Habe ich eine gute Betreuung für meine Kinder? Aber auch: Schaffen meine Kinder das auch, sich von mir so zu lösen? Denn das ist ja schon etwas, was auch die Kinder gut mitmachen müssen.

Ich denke das Wichtigste ist die Work-Life-Balance, einen Mittelweg zu finden zwischen Arbeit und auch frei haben. Das ist für Mütter ganz wichtig, weil wir eben auch noch andere Sachen zu erledigen haben, also sprich Haus aufräumen, oder auch den Garten. Wenn die Männer Vollzeit arbeiten, ist das immer sehr sehr schwierig.

Und ganz wichtig: Glaube nicht, dass du unentbehrlich bist. Das ist man nämlich nicht, auch nicht in seinem eigenen Laden. Man kann alles ersetzen, deshalb schaffe dir Freiräume.

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Und unsere nachgefragt! Frage zum Schluss. Verrate uns bitte dein schnellstes Lieblingsgericht.

Senfeier von meiner Oma. Lecker! Dazu 4-8 hartgekochte Eier pellen, 1 Brühwurst erhitzen, wer es mag, kann Bauchfleisch garen. Aus der Brühe und Milch eine Senfsoße kochen. Salzkartoffeln und grünen Salat dazu.


© Fotos: Dorothee Dahinden


Lieben Dank für das Interview, liebe Sonni!

Übrigens: Wer Lust hat, kann gerne mal bei Sonni in den Kursen reinschnuppern. www.familyfit-kiel.de ist ihre neue Internetadresse. Den Auftritt haben wir als Küstenköpfe GbR für Sonni realisieren dürfen.

 

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