Hass im Netz: Mari @babykindundmeer, Janine @kindherzgedanke & Judith @julesloveandlife – sie alle wurden Opfer. Opfer von Beschimpfungen, Häme, Anfeindungen. Worte können weh tun. Das wissen wir alle. Warum wir uns das gegenseitig antun? Dafür habe ich, Doro, keine Erklärung. Und kein Verständnis.


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Marisa Hart Hass im Netz Baby, Kind und Meer Mamablog Mamablogger MutterKutter Dr. Judith Bildau Kindhergedanke Janine DürrmannDieser Beitrag, diese Interviews rund um das Thema „Hass im Netz“ sind eine Herzensangelegenheit von mir. Ich möchte ein Statement setzen. Gegen Hass im Netz. Für mehr Verständnis untereinander. Für mehr Respekt. Dafür, dass wir unsere (Denk-) Schubladen nicht nur auf- , sondern auch wieder zumachen.

Hand in Hand. Gegen Hass im Netz.

Ich muss zugeben. Auch ich habe Vorurteile. Aber werde immer wieder eines besseren belehrt. Dass es oft wichtig ist, das Gegenüber anzunehmen, kennenzulernen, zu sehen: Hey, das ist ein Mensch. Einen Mama. Genau wie ich. Das Internet verbreitet Bilder. Und diese Bilder sind nur Ausschnitte.

Wie fühlen die Frauen sich? Was macht der Hass mit ihnen? Und wie gehen sie damit um MutterKutter-Frauenärztin Dr. Judith Bildau, Poesiekünstlerin Janine Dürrmann und Familienbloggerin Marisa Hart im Interview:


Dr. Judith Bildau,

Frauenärztin, Instagrammerin & MutterKutter-Autorin:

„Persönlich kann ich nur sagen, dass ich schockiert darüber bin, wie Menschen sich verhalten können, zu was sie bereit sind.“

Liebe Judith, du hast vor kurzer Zeit eine Instagrampause eingelegt. Warum?
Was ist passiert?

Liebe Doro, bei mir kamen einige Dinge zusammen, weswegen ich für eine gewisse Zeit einfach die ‚Stopp‘- Taste drücken musste.

Hass im Netz Dr. Judith Bildau @julesloveandlife MutterKutter
Quelle: Instagram

Wir befanden uns ja zu diesem Zeitpunkt in einer sehr wichtigen Umstellungsphase in unserem Leben. Wir waren im Grunde gerade erst nach Italien gegangen, alles stand auf Neuanfang.

Hass im Netz Dr. Judith Bildau @julesloveandlife MutterKutter
Quelle: Instagram

Ein großer Schritt für uns alle. Mein Account ist in dieser Zeit weiter gewachsen. Immer mehr Menschen haben mich und uns begleitet. Täglich kamen Nachrichten. Sehr viele sehr positive, einige aber auch kritisch fragend. Ich mochte diesen Austausch sehr gerne. Besonders berührt haben mich Nachrichten, in denen ich um Rat bezüglich des eigenen Lebens gefragt wurde oder in denen mir ‚fremde‘ Menschen schrieben, wie viel Freude ich ihnen im Alltag mit meinen Anekdoten und wie viel Mut ich ihnen mache.

Hass im Netz: Es ist kein Wunder, dass eure Tochter chronisch erkrankt ist.

Wichtig ist mir hier noch einmal zu sagen, dass durchaus auch kritische Nachrichten oder Kommentare unter meinen Posts kamen. Das habe ich allerdings nie als unpassend empfunden. Mir war immer klar, dass ich, wenn ich mich in die Öffentlichkeit wage, auch ‚einstecken‘ muss. Mein Instagramaccount ist mein kleiner Blog.

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MutterKutter-Autorin & Frauenärztin Dr. Judith Bildau. Foto: MutterKutter

Es ist so, dass ich unheimlich gerne schreibe und ich den Wunsch hatte, mit unserem Neustart, auch anderen Menschen Mut zu machen, sie zu bestärken, auch mal gegen ‚Konventionen‘ zu leben und sich, seinen Kindern und dem Leben zu vertrauen. Negative Kommentare habe ich nie gelöscht, obwohl das wohl teilweise Gang und Gebe ist.

Ich habe mich immer gestellt, erklärt und geantwortet. Irgendwann wurde es aber gehässig. Am 2. Weihnachtsfeiertag kamen dann Nachrichten, dass es ‚kein Wunder sei, dass unsere Tochter chronisch erkrankt sei‘.

Mich hat es tief getroffen.

Wer hat dich beschimpft und warum?

In diesem Stil ging es dann weiter. Das hatte nichts mehr mit konstruktiver Kritik oder einem Austausch zu tun. Es ging nur darum, mich und auch meine Familie zu verletzen.

Hass im Netz Dr. Judith Bildau @julesloveandlife MutterKutter
Quelle: Instagram

Und weißt du, Doro, gerade wenn du dich in einer lebensentscheidenden Phase befindest, bist du dünnhäutig. Ich war es zu diesem Zeitpunkt auf jeden Fall sehr. Mich hat es tief getroffen. Es waren insgesamt drei Personen, die letztendlich viel Energie darein gelegt haben, mir zu schreiben und mir mein ‚Fehlverhalten‘ zu demonstrieren. Warum, das bleibt offen.

Hass im Netz: die Anonymität der sozialen Netzwerke macht es auch möglich.

Bei einer Person weiß ich, wer es war. Und es hat mich sehr überrascht, weil es tatsächlich aus dem Umfeld kam. Nach wie vor vermute ich private Gründen. Als ich die Person konkret darauf ansprach, dass wir ja auch schon im ‚echten Leben‘ Kontakt hatten, war ihre lapidare Reaktion ‚Arbeit ist Arbeit und Schnaps ist Schnaps‘. Ich denke, die ‚Anonymität der sozialen Netzwerke‘ hat dazu beigetragen, dass Menschen sich trauen, andere anzugreifen. Nicht mit Augenkontakt, nicht in einem Gespräch, sondern mal eben mit einer gehässigen Nachricht.

Kannst du dir erklären, wieso dir plötzlich so viel Wut entgegen geschlagen ist

Wie gesagt hat sich ja ziemlich schnell geklärt, dass diese Nachrichten aus dem privaten Umfeld kamen. Für mich bedeutete das letztendlich, dass es im Grunde nichts mit meinem Account oder meinen treuen Leser/innen zu tun hat, die ich wirklich über alles schätze und auch diese, die Kritik üben.

Hass im Netz: „Uns solle etwas passieren.“

Mein Account wurde letztendlich dazu genutzt, etwas mit mir auszutragen, wozu vermutlich im echten Leben der Mut gefehlt hätte. Beleidigungen und Beschimpfungen gehen ‚leichter‘, wenn es ‚anonymisiert‘ geschieht.

Wie hast du dich gefühlt, als du das gelesen hast?

Ich war wirklich tief getroffen. Es wurde ja schließlich das angegriffen, was mir am wichtigsten ist- meine Kinder. In einer Nachricht wurde sogar gewünscht, ‚dass uns etwas passieren‘ solle. Als ich das gelesen habe, habe ich geweint. Und das war dann der Punkt, als ich Personen blockiert und den Account still gelegt habe.

„Ich bin schockiert darüber, zu was Menschen bereit sind.“

Wie gehst du damit um? Persönlich und rechtlich?

Persönlich kann ich nur sagen, dass ich schockiert darüber bin, wie Menschen sich verhalten können, zu was sie bereit sind. Ich kann es mir schlicht und ergreifend nicht erklären. Und, nein, da fallen selbst mir keine Entschuldigungen mehr ein.

Meine Familie, meine Freunde und vor allem meine Leser/innen haben mich dann wieder auf den Boden der Tatsachen geholt: Nämlich dass diese Menschen keinen ‚Raum‘ haben dürfen. Dass sie bemitleidenswert sind. Und dass man stark dagegen halten muss. Nach einer Auszeit war ich wieder klar, stand wieder gerade und konnte zum Teil darüber lachen.

Rechtliche Schritte habe ich nicht eingeleitet. Ich habe kurz überlegt, bin dann aber mit meiner Familie zu Entschluss gekommen, dass wir dieser negativen Energie und diesen armen Menschen Menschen, die so viel Hass verbreiten, in unserem Leben keine ‚Fläche‘ bieten wollen und unsere Prioritäten woanders liegen.

Das Gegenteil von Hass im Netz: Ich habe echte Freunde via Instagram kennengelernt.

Was können wir deiner Meinung nach tun, damit wir den Hass stoppen und Gespräche, konstruktive Kritik im Netz salonfähig machen?

Mutig das Wort ergreifen, weitermachen, uns zusammentun, nicht aufgeben. Konstruktive Kritik darf und muss immer Platz habe, Austausch auch, selbst, wenn er negativ ist, Wir dürfen die sozialen Netzwerke nicht dazu nutzen, unser Selbstbewusstsein aufzupolieren oder uns feiern zu lassen. Die sozialen Netzwerke sollten uns allen meiner Meinung nach die Möglichkeit bieten, andere Lebensformen kennenzulernen, sich auszutauschen, zu diskutieren und uns dabei helfen ‚über den Tellerrand hinaus zu blicken‘.

Das Leben ist so spannend, die Menschen auch. Und ich kann wirklich sagen, ich habe, besonders über Instagram, echte Freunde kennengelernt. Ich glaube immer noch an dieses Konzept.


​Janine Dürrmann aka Kindherzgedanke,

die wohl bekannteste Poesiekünstlerin im Elternkosmos:

„Jeder darf seine Meinung äußern, ich muss mich aber nicht beleidigen lassen.“

Liebe Momo, du hast mir neulich erzählt, dass du auch schon angefeindet wurdest im Netz. Ich war ehrlicherweise total baff, mein erster Gedanke: Hä, wofür denn? Sie gibt mit ihrer Poesie doch so viel Liebe in die Welt hinaus. Kannst du uns erzählen, was dir passiert ist? Welche Kommentare hast du geerntet?

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Janine Dürrmann @kindherzgedanke/ Foto: Janine Dürrmann

Ich glaube wirklich, niemand im Internet bleibt davon verschont. Denn dafür läuft das ganze zu oft systematisch über Fake Accounts, die nur dazu da sind, Hass zu verbreiten. Tatsächlich erhalte ich aber wenig Kritik, meist sind es kurze Kommentare, die dann aber tatsächlich zu einem Dialog führen.

Vor kurzem wurde es leider sehr unschön, dass war einfach nur ein beleidigender Kommentar. In dem Kommentar stand ungefähr, ich sei eine schlechte Mutter und ich werde ja sehen, was aus meinem Kind mal wird. Keinerlei Bezug auf den Post oder tatsächliche Kritik. Das finde ich dann schade, da es keinen Austausch fördert. Stattdessen wurde einfach etwas in den Raum geworfen.

Hass im Netz: „Ich möchte niemandem eine Bühne bieten, der mich beleidigen möchte.“

Wie war deine Reaktion darauf? Was hast du unternommen?

Ich habe den Kommentar gelöscht und diese Person gesperrt für die Seite. Ich muss keiner Person eine Bühne bieten, die mich beleidigen möchte. Möchte diese Person tatsächlich einen Dialog mit mir führen, kann sie mir gerne schreiben. Denn das ist der Unterschied an einer Kritik und einer Beleidigung für mich:

Mit einer Kritik äußere ich eine Meinung, mit einer Beleidigung möchte ich (meistens ist es eh nur Behauptung, da man sich nicht kennt) verletzen.

Jeder darf seine Meinung äußern, ich muss mich aber nicht beleidigen lassen.

Wie gehst du denn persönlich damit um, wenn du angegriffen wirst? Kannst du es an dir abprallen lassen oder geht es dir nah?

Ich nehme es nicht persönlich, auch wenn es mal wie in dem oben beschriebenen Kommentar persönlich wird. Mir ist bewusst, dass das fremde Personen sind und deshalb lasse ich das nicht an mich ran.

Jedoch weiß ich auch, wie schwer es sein kann, wenn eine Person immer wieder in der Kritik steht oder beleidigt wird – deshalb würde ich mich immer wieder solchen Kommentaren entgegen stellen.

„Auf der Straße würde kaum jemand zu mir kommen und mich anschreien.“

Kannst du dir erklären, woher diese Wut oft kommt?

Teilweise ist es für mich dieses anonym sein im Internet, die Emotionen so kalt und schnell rüberbringen lässt, ohne das man miteinander tatsächlich gleichwertig spricht. Da man sich eben nicht gegenüber sitzt.

Auf der Straße würde kaum jemand zu mir kommen und mich anschreien „Also, deine Haare sind mir viel zu lockig. Pfui!“ Im Internet geht das. Total einfach. Und eben total unpersönlich.

Denn ich glaube nicht, dass hinter jedem verletzenden Kommentar ein schlechter Mensch steckt.

Andrerseits gibt es viele Berichte darüber, wie die Stimmung in den Kommentaren oft geplant negativ beeinflusst wird, sei es von Fake Accounts oder Bots. Sie heizen quasi die negative Stimmung an und dann steigen andere, reale Personen/ Accounts mit ein, da der Ton so vorgegeben wurde. Schaut man sich also mal öffentliche Accounts von Personen an, ist es ähnlich. Es reichen ein paar negative Kommentare oder auch einer, der die ganze Stimmung beeinflusst. Denn ich glaube nicht, dass jeder, der einen verletzenden oder rassistischen Kommentar schreibt, ein schlechter Mensch ist.

Hass im Netz: Was können wir alle dagegen unternehmen?

Sich für positive Kommentare einsetzen, wenn man kann. Niemand ist verpflichtet die ganze Welt zu retten und jeder trägt etwas dazu bei, wenn er bei sich selbst erstmal anfängt. Also, für sich sorgt indem er – zum Beispiel – beleidigende Kommentare auf der eigenen Seite löscht.

Gegen Hass im Netz: „Lasst uns füreinander einstehen und mehr Liebe verbreiten.“

Sich im Internet engagieren für die Themen, die einem wichtig sind. Das kann auch bedeuten, in den Dialog zu gehen oder Kommentare zu schreiben. Ich versuche immer wieder bei #ichbinhier mitzumachen, da ich gerade dort stark merke, wie sehr es beeinflusst, was und wie viel im Internet geschrieben wird. Denn wenn statt 100 Kommentare, die sich dafür aussprechen Gewalt an Kindern wäre okay, 1000 Kommentare dagegen sprechen und sich für die Menschenrechte von Kindern einsetzen, verändert man dadurch die grundlegende Stimmung und den Dialog darüber.

Deshalb sollten wir uns alle beteiligen und nicht wegsehen, so wie wir es eben können. Füreinander einstehen und etwas mehr Liebe verbreiten, klingt doch ziemlich gut oder?

Marisa Hart,

Deutschlands erfolgreichste Familienbloggerin:

„Es schüttelt mich, wenn die Kinder beleidigt werden.“

Liebe Mari, ich habe über eine Freundin von deinem Post erfahren, in dem du offen über die Anfeindungen sprichst, die dir und euch begegnen. Treten wir mal einen Schritt zurück: Könntest du uns bitte erzählen, was ihr so erlebt? Inwiefern werdet ihr angegriffen?

Marisa Hart Hass im Netz Baby, Kind und Meer Mamablog Mamablogger MutterKutter
Bloggern Mari / Foto: Marisa Hart

Es geht bei uns schon länger so. Und ich tausche mich auch mit sehr vielen anderen Influencern aus – mit Instagram-Mamas, Youtubern, anderen Bloggern, die das auch betrifft.

Es fing an mit einfachen Kommentaren, die auch noch realtiv konstruktive Kritik waren, aber schon ein bisschen anstachelten. Die schon ein bisschen in die Richtung gingen: „Ach, komm, versuchen wir mal einen Rattenschwanz loszubewegen, indem wir ein bisschen sticheln. Und mal gucken, was die Community daraus strickt.“

„Es werden Lügen verbreitet. Verleumdungen, Anfeindungen, Beleidigungen.“

Daraus wurde mit der Zeit immer mehr und immer mehr. Es sind Nachrichten, Kommentare auf dem Blog, die ich natürlich nicht freigebe und es sind vor allem Kommentare auf den Social Media-Kanälen. Es sind Forenbeiträge, in denen halt sehr bösartig über sämtliche Influencer geschrieben wird. Dort werden Lügen verbreitet. Verleumdungen, Anfeindungen, Beleidigungen.

Die treffen teils mich, teils meine Kinder, teils meinen Mann Micha. Teils meine Freunde, teils meine Familie. Dort wird alles, was ich tue, auseinandergenommen. Aber es werden einfach auch drumherum Lügen erfunden. Und diese Lügen werden wie so ein Schneeball, wie so ein Lawineneffekt, die werden immer größer gesponnen, so dass da nur noch so ein Kuddelmuddel steht. Und es ist teilweise wirklich bösartig. Beleidigend. Und verletzend.

Marisa Hart Hass im Netz Baby, Kind und Meer Mamablog Mamablogger MutterKutter
Bloggerin Mari mit ihrer Familie: Tom, Lotte, Lilli & ihrem Mann Micha (von links) / Foto: Marisa Hart

Und ich habe mich da auch ganz lange von distanziert. Aus eben diesem Grund. Weil ich mir dachte: Okay, man ist in der Öffentlichkeit. Es wird immer diese Leute geben, die einen nicht mögen; die einem missgünstig sind; die mich unsympathisch finden. Und ich habe mir dann gedacht: Damit musst du wohl klarkommen.

Hass im Netz. Ich habe irgendwann gesagt: Bis hierhin und nicht weiter.

Doch je mehr ich ignoriert habe, was mir eigentlich laut allen Experten und auch meines Anwalts, den ich involviert hatte, geraten wurde, desto schlimmer wurde es. Es ist nicht das passiert, was einem geraten wird – ignorieren, dann wird es schon ruhig – es ist das Gegenteil passiert. Es wurde noch mehr gehetzt, getan, gemacht. Fast, als wollte man mit aller Macht und aller Boshaftigkeit dafür sorgen, dass man Stellung dazu nimmt oder reagiert. Und als dann immer mehr zunehmend die Kinder involviert wurden, bei uns auch zunehmend unser Sohn Tom, da kam für mich der Moment, wo ich gesagt habe: Bis hier hin und nicht weiter!

Es schüttelt mich, wenn die Kinder beleidigt werden.

Ganz ehrlich: Für mich ist das richtig schlimm, wenn ich das höre. Ich kann überhaupt nicht verstehen, warum Menschen das anderen antun. Und ich habe es so verstanden, dass dir das auch sehr nahe geht. Könntest du uns einen Einblick in deine Gefühlswelt geben: Wie geht es dir, wenn du solchen Hass erlebst erlebst? Wie gehst du damit um? Ich könnte mir vorstellen, dass da ja sämtliche Gefühle in uns getriggert werden: von Verletztheit bis zu Ängsten.

Also, es sind unterschiedliche Gefühle. Es kommt wirklich immer darauf an, was geschrieben wird, wie es geschrieben wird. Ob öffentlich ist und wie die Community darauf reagiert. Es kommt darauf an, ob es Wahrheiten oder Unwahrheiten sind.

Wenn es jetzt reine Beleidigungen gegen mich persönlich sind, dann kann ich meistens drüber schmunzeln, weil ich einfach denke: Diese Menschen kennen mich nicht. Die wissen das, was ich Preis gebe. Sie kennen mich nicht als Menschen. Deswegen können sie mich – so gesehen – auch nicht beleidigen. Also: Meine Freunde könnten mich beleidigen und mich dabei verletzen, weil ich wüsste, sie kennen mich. Und hinter diesen Beleidigungen steht etwas. Doch das können diese fremden Menschen nicht. Und deshalb geht das relativ gut an mir vorbei. Mittlerweile. Anfangs war das nicht so, aber mittlerweile geht das ganz gut. Das gilt auch für Micha. Der kann damit auch ganz gut um.

Wie kann man nur unschuldige Kinder bloßstellen?

Wenn es die Kinder betrifft – also, wenn es da in Richtung Beleidigung geht, dann schüttelt es mich. Also, da wird mir einfach schlecht. Ich werde nicht traurig, ich werde fassungslos, weil ich denke: Wie kann man als irgendein Mensch irgendwo sitzen, vielleicht selbst Familie haben, Kinder haben – also, mir fehlen da einfach die Worte…Wie kann man Kinder beleidigen, unschuldige Kinder bloßstellen?

Mit Worten im Internet, die dort ja so stehen bleiben. Was geht in den Köpfen solcher Menschen vor? Was treibt die dazu an? Ist das reines Amüsement? Das muss ja so sein. Ich habe es ganz oft runtergebrochen und mich gefragt: Was gibt den Leuten das? Und das ist Entertainment. Sie finden es gut. Bereichernd. Unterhaltsam, sich über andere zu echauffieren – seien es Erwachsene oder Kinder und dann Zuspruch bekommen von anderen, die es genauso sehen. Das ist ja irgendwie das, was sie anspornt. Was sie richtig glücklich macht, um es banal auszudrücken.

Traurig macht mich, dass es solche Menschen gibt.

Und klar, wenn dann Lügen verbreitet werden und man nichts macht, um diese Lügen zu verhindern, dann werde ich natürlich auch wütend. Weil ich sage: Das ist einfach Schwachsinn. Es sind Unwahrheiten. Verdrehungen der Tatsachen. Und traurig machen mich nicht die Kommentare oder Beleidigungen. Traurig macht mich, dass es solche Menschen gibt. Traurig macht mich die Tatsache, dass Menschen mit dieser Art, die sie haben, etwas schaffen können, was sie eigentlich nicht schaffen sollten.

Jeder Mensch hat nur eine Seele.

Sie können Menschen damit – ja, zu Fall bringen, würde ich nicht sagen – aber beeinflussen. Und das dürfte nicht so sein, aber….wenn es immer weitergeht und immer weiter, dann passiert das. Genauso wie man in der Schule gemobbt wird. Lange kannst du das aushalten und irgendwann brichst du darunter zusammen. Das hat Auswirkungen. Jeder Mensch hat nur eine Seele, jeder Mensch ist irgendwo zerbrechlich und jeder Mensch hat keine harte Schale bis zum Umfallen und irgendwann macht einen diese ganze Tatsache natürlich auch traurig.

Wie gehst du/ wie geht ihr als Familie damit um?

Es gibt ja verschiedene Dinge. Es gibt die Beleidigungen, es gibt die Lügen, es gibt die verleumdenden Kommentare. Also, Micha und ich, meine Familie und ich – wir reden da ja auch drüber, wenn da was ist.

Wir haben mit unseren Kindern über den Hass im Netz geredet.

Wir nehmen vieles einfach hin. Wir ignorieren teilweise auch. Über den aktuellen Zustand, wie er ist, haben wir tatsächlich auch mit den Kindern gesprochen. Wir haben  gesagt, was da los ist, was es für Menschen gibt – was die schreiben. Dass die auch gemeine Sachen über die Kinder schreiben – das haben wir den Kindern tatsächlich auch so gesagt. Und dass wir das nicht wollen. Dass wir sie schützen wollen und dass wir deswegen auch überlegen müssen, wie wir etwas ändern können von unserem Content her. Wir sind da schon in der Familie offen mit. Es kommt schon immer darauf an, auf alle Faktoren, wie wir damit umgehen. Aber grundsätzlich reden wir auf jeden Fall darüber. Also: Micha und ich.

Die boshaftesten Kommentare erreichen uns auf Instagram.

Auf welchen Kanälen erreichen euch solche Nachrichten? Und: Lest ihr euch alle Nachrichten und Kommentare durch oder sagt ihr auch mal: Nee, komm, das wollen wir uns nicht antun und ignoriert sie?

Die boshaftesten Kommentare sind tatsächlich auf Instagram. Gefolgt von Facebook. Wobei Facebook einfach schon so ruhig geworden ist – generell als Seite – dass man das gar nicht so zählen kann.

Instagram – das war früher immer das Schöne, Harmonische – das ist das Schlimmste geworden. YouTube ist eigentlich ganz nett. Da kommt auch mal was, aber eigentlich ganz konstruktiv, so dass man darauf antworten kann.

Und auf dem Blog kommt relativ wenig – das liegt wahrscheinlich daran, dass ich es ja freischalten muss – und die Leute wissen, dass ich böse Sachen natürlich nicht freischalte.

Kommentare müssen auch mal warten!
Marisa Hart Hass im Netz Baby, Kind und Meer Mamablog Mamablogger MutterKutter
Mari mit ihren Kids. / Foto: Marisa Hart

Ich lese viel, aber ich lese nicht alles. Weil ich es zeitlich nicht immer schaffe. Und weil das natürlich auch immer viele unterschätzen, weil sie denken: Du bist in der Öffentlichkeit, du bist Bloggerin, Influencerin – da musst du natürlich auch alles lesen, für alle da sein.

Aber ich habe eben auch hier in meiner realen Welt meinen Mann, meine Freunde, meine Familie, meine Kinder – und wenn die Zeit knapp ist, geht der Zeitanteil natürlich an die. Und dann müssen Kommentare natürlich auch mal warten.

Was glaubst du: Warum werdet ihr zur Zielscheibe? Klar, ihr lebt ein sehr öffentliches Leben, habt viele viele Menschen, die eure Geschichten lesen. Nur: Es ist ja das eine, an eurem Leben teilzunehmen und vielleicht mal konstruktiv Kritik zu üben – wozu ihr eure Community, wie ich gesehen habe, ja auch auffordert – und das andere, jemanden zu beleidigen.

Ich denke, es sind verschiedene Faktoren. Zum einen: Man ist eine erfolgreiche Bloggerfamilie – und natürlich gibt es immer Menschen, die sich nicht für andere freuen, wenn sie Erfolg haben, sondern die einem diesen Erfolg missgönnen oder sogar zerstören wollen. Das gibt es ja sowohl in Freundschaften, aber das gibt es auch auf dieser Ebene.

Es ist wohl Missgunst.

Ich würde nicht immer pauschal sagen: Es ist Neid. Das mag ich auch gar nicht. Ich denke, es ist Missgunst. Das schon mehr. Ich werden dann immer so traurig, weil ich denke:

„Hey Leute, früher hatten Micha und ich nichts. Wir hatten gar nichts. Und wir haben uns dieses Ding aufgebaut mit so viel Disziplin und Herzblut. Wir haben die ersten Jahre nicht einen Cent damit verdient. Und trotzdem habe ich sieben Tage die Woche gebloggt.“

Ich glaube, die Leute blicken auch gar nicht zurück – zumindest nicht die, um die es hier geht – die sehen nur: Oh, jetzt reisen sie. Und jetzt reisen sie wieder. Jetzt haben sie das ganze tolle Spielzeug. Jetzt kriegen sie noch Kleidung. Sie sehen aber nicht, dass man sich diesen ganzen Erfolg sehr, sehr hart erarbeitet hat.

Und eigentlich, wenn man das sachlich und mit einem gesunden Menschenverstand betrachtet, sollte man sehen: Klasse! Das ist jetzt kein Fishing for Compliments. Aber ich bin so, wenn ich jemanden sehe, sei es ein DSDS-Gewinner, ein YouTube-Star oder irgendwas, dass ich sage: Boah, cool. Diese Person hat es sich aufgebaut. Und hat dazu noch Glück gehabt. Das ist doch total genial. Also ich selber bin so, dass ich mich so krass für andere Menschen mitfreue. Und ich kenne dieses Gefühl von Neid nicht.

Neid ist mir völlig fremd.

Ich kenne ein Gefühl von Neid, das man manchmal hat, wenn man denkt: „Das hätte ich auch gerne.“ oder „Ahhh, man ist die mutig. Ich wünschte, ich wäre auch so mutig. Oh, dass sie sich das zutraut. Man, das hätte ich auch gern. “ Aber dann ist es nicht so, dass ich neidisch bin und denke: „Boah, die rede ich jetzt runter, damit ich mich besser fühle, sondern ich freue mich da mit.“ Und wenn dann aber der Neid bei mir doch ein bisschen kippt oder ich dann denke: „OK, ich fühle mich nicht gut dadurch“, dann ist es eher so, dass ich überlege: „Wie kann ich auch das erreichen oder etwas ähnliches erreichen? Was kann ich dafür tun? Oder was kann ich kleineres tun, was mich aber auch jetzt gerade einfach mal so erfüllt. Es muss ja nicht immer das gleiche sein.“ Ich versuche dann einfach an mir selbst zu arbeiten oder für mich selbst etwas tun. Deswegen kenne ich dieses bösartige Gefühl von Neid nicht. Das ist mir völlig fremd. Es ist für mich ganz schwierig, das nachzuvollziehen.

Wir zeigen unsere Kinder nicht wegen der Werbung!

Und dann ist natürlich ein großer Punkt, dass es einfach Leute gibt, die nicht einverstanden damit sind, dass man Kinder im Internet zeigt. Oder noch Werbung mit ihnen macht. Es wird uns ja auch oft vorgehalten, wir hätten die Kinder wegen der Werbung gezeigt, was totaler Quatsch ist. Es ist im Gegenteil so, dass es sogar viele Werbepartner gibt, die sagen: „Wir wolle gar nicht, dass die Kinder gezeigt werden.“ Oder sagen: „Wir müssen aber extra Verträge machen für die Kinder.“ Und so weiter.

Das ist alles ganz, ganz anders. Ich habe keinen einzigen Partner – und da würde ich für nahezu alle Kooperationen sprechen, die ich bis jetzt in meinem Leben gemacht habe – und da kann man sich auch gern mal zehn rauspicken und nachfragen…Es gibt nicht einen Kooperationspartner, für den es verpflichtend ist, dass Kinder zu sehen sind bzw. frontal zu sehen sind. Das hat damit überhaupt gar nichts zu tun.

Wir sind als Eltern durch das Bloggen sehr flexibel.

Und viele wissen natürlich auch gar nicht, wie das hier abläuft. Die denken: Die Kinder müssen hier ständig arbeiten und vor die Kamera. Und müssen und müssen und müssen. Und haben gar keine Kindheit. Und werden ausgebeutet. Das ist ja auch totaler Quatsch, weil es bei uns spielerisch ist. Die Kinder werden mit involviert und die Kinder bekommen für alles, was sie tun, ihre eignenen Honorare. Sie bekommen diese entweder direkt über Verträge von den Partnern oder sie bekommen ihren Anteil von uns.

Ein guter Vergleich ist immer der zur Zirkusfamilie. Wir als Bloggerfamilie profitieren ja auch alle von dem Gesamtkonzept. Indem wir flexibel sind. Mama, Papa sind zuhause. Wir können zusammen reisen. Wir können zusammen die Welt entdeckt. Wir können einfach spontan andere Dinge tun oder die Arbeit vertagen, auch aufs Wochenende.

Unsere Kinder leiden nicht! Im Gegenteil. Sie haben eine glückliche Kindheit.

Man kann vielleicht viel kritisieren, weil ich bestimmt auch Fehler mache, nicht alles richtig gemacht habe und auch Fehler gemacht habe. Die Kinder leiden hier nicht. Ich bin absolut überzeugt davon. Das, was die Kinder mir sagen, sofern sie es in ihrem Alter können – Lilli mit neun, würde ich sagen, schon ganz gut, zurückgeben. Leider hier nicht. Werden zu nichts gezwungen. Werden nicht ausgebeutet oder vermarktet, sondern sind mit dem Gesamtkonzept sehr glücklich und haben hier auch eine sehr glückliche und zufriedene Kindheit. Und sie begreifen auch die Vorteile von unserem „Familienbetrieb“ schon sehr, sehr gut.

Hass im Netz: Viele Kommentare fallen tatsächlich unter die Meinungsfreiheit.

Werdet ihr rechtliche Schritte einleiten? Wenn ja, welche?

Wir haben das bereits getan. Mit einem Anwalt, der darauf spezialisiert ist. Leider hat das zu nichts geführt. Was ich sehr erschreckend fand, weil dort teilweise stand, ich sei krank und psychisch gestört. Der Anwalt sagte, das sei Meinungsfreiheit.

Es könnten gewisse Passagen gelöscht werden, dazu könnte aufgefordert werden – das hätte umgesetzt werden können. Aber nichtsdestotrotz bleiben die Kosten ja an uns hängen. Für jedes Mal löschen. Und das schafft es ja nicht weg. Und immer hinterher sein und gucken: Welche Passagen sollen jetzt raus? Das ist es nicht, womit ich diejenigen, die das machen, auch noch belohnen will. Und noch Zeit investieren in so einen Mist. Das ist das, was ich nicht einsehe.

Wird sich Baby, Kind und Meer künftig verändern aufgrund eurer Erfahrungen? Wenn ja: inwiefern?

Ja, wir werden uns verändern. Wir haben schon Videos fertig, Blogbeiträge fertig. Es war keine Kurzschlussreaktion mit meinem Post, sowas hatte ich ja vor Jahren schon mal. Das damals war unreif, doch mittlerweile bin ich schlauer und habe mich weiterentwickelt. Das damals war eher unvernünftig. Die Situation jetzt ist eine andere. Deswegen kommen auch immer neue Posts dazu, in denen ich meine Gedanken wieder und wieder niederschreibe. Es ist dieses Mal definitiv keine Kurzschlussreaktion.

Wir werden die Kinder mehr schützen!

Dennoch habe ich bereits Content vorbereitet. Wir haben Verträge und werden unsere Arbeit bis Mitte/Ende März zu Ende führen bzw. weiterführen. Vorerst. Verträge fertig. Doch wir sind 100prozentig davon überzeugt, dass wir etwas ändern werden. Wohin die Reise geht, kann ich derzeit noch nicht sagen. Im Hintergrund ist hier zu viel los, um klare Gedanken zu fassen. Aber wir wollen definitiv die Kinder mehr schützen. Das ist das, wo wir uns sehr sicher sind!

Und trotz allem: Euch kommt ja auch ganz viel Liebe entgegen. Was gibt euch Kraft?

Kraft gibt uns ganz, ganz viel. Erst einmal geben wir uns gegenseitig Kraft. Wir sind eine Familie, die zusammenhält. Die Kinder sind sehr sehr empathisch. Wenn es einem von uns nicht gut geht, geben einem auch die Kinder ganz viel Liebe und Glückgefühle.

Wir haben tolle Freunde. Wir haben eine tolle Familie, die hinter uns steht. Von Michas Seite. Von meiner auch, die wir ja wiedergefunden haben im letzten Jahr. Die stehen geschlossen hinter uns. Unsere Kooperationspartner schreiben uns tolle, liebe Mails. Die sagen uns alle: Lasst euch nicht unterkriegen, wir wissen, wie ihr seid. Wir kennen euch. Ihr seid toll. Also, die stehen wirklich wie eine Mauer hinter uns.

Es stehen so viele Menschen hinter uns. Das gibt mir Kraft!
Marisa Hart Hass im Netz Baby, Kind und Meer Mamablog Mamablogger MutterKutter
Die Familie hinter dem Blog Baby, Kind & Meer.

Familie, Freunde, Bekannte, Leser, die man schon getroffen hat – die einen auch wirklich persönlich kennen – Kooperationspartner – all das steht hinter einem. Und natürlich die riesige Community, die einfach einen nimmt, wie man ist. Und sagt: Ich nehme euch so, wie ihr jetzt seid. Wie ihr euch verändert habt. Und ich gucke mir das an, was mir gefällt. Konstruktive Kritik äußere ich auch. Und wenn ihr mir nicht gefallt, dann gehe ich halt. Und wenn ich wiederkomme, dann komme ich wieder.

Aber wir haben auch im Zuge der letzten Posts zu diesem Thema, zu diesem Hass im Netz, so viele liebe Nachrichten bekommen. Ich kam kaum hinterher mit dem Antworten. Natürlich gibt einem das Kraft.

„Baby, Kind & Meer“ ist mein Baby!

Kraft geben einem aber eigentlich auch das eigene Herz und der eigene Verstand, die beide sagen: Hey, du hast dir das aufgebaut. Du hast dir dieses große – in Anführungsstrichen – „Baby“ aufgebaut. Das hat so viel Zeit gekostet. So viel Herzblut. So viel Disziplin und Durchhaltevermögen. So viel Kreativität. Das ist natürlich etwas, das möchte ich mir nicht nehmen lassen. Es ist so viel Herz darin, so viel Arbeit. Es ist mein kleines Baby. Und das gibt mir auch immer Kraft, wenn ich zurückblicke und denke: Wow, eigentlich kannst du stolz auf dich sein. Oder auf uns als Familie sein. Und lass dich nicht niedermachen von Leuten, die euch gar nicht kennen. So spreche ich dann quasi mit mir selbst.

Ich gehe dann durch: Was kannst du ändern, um das Ganze nicht zu verlieren und daran festzuhalten, aber die Familie mehr zu schützen? Denn das ist der Weg, den wir jetzt gehen möchten.


Lasst uns stark sein! Dem Hass entgegentreten! Uns verbinden. Und Verständnis füreinander zeigen.
#gebtHassimNetzkeineChance

Ein großer Dank an meine ehrlichen und aufrichtigen Interviewpartnerinnen:

♥ Dr. Judith Bildau. Bei Fragen könnt ihr sie via Mail erreichen.

♥ Janine Dürrmann: Kindherzgedanke.

♥ Marisa Hart: Baby, Kind & Meer.

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