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Elternsein

famzy: Die etwas andere „Dating“-App für Eltern?!

Gründer Eric Insel erklärt uns, warum es eine App für Spielplatz-Dates braucht und wie famzy in der Corona-Krise hilft. Autorin: Dorothee Dahinden

famzy – das steht für Familien aus der Generation Z, die eine Plattform für Eltern nutzen möchten. Eine App, die sich bisher fremde Mütter & Väter zusammenbringt. Toll!


wegen Markennennung unbeauftragte Werbung*


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Foto: famzy

Via App fremde Eltern kennenlernen – das klingt erstmal verrückt. Oder auch nach 2020. Ich selbst war nach einem Umzug mit Baby und Kleinkind an einem neuen Ort und habe mich oft auf den leergefegten Spielplätzen gefragt: „Hallo, wo seid ihr Mütter denn alle!?“

Die App soll Erleichterung verschaffen!

Erleichterung kam erst mit dem neuen Kita-Platz und viele neue Freund*innen und Bekannten. famzy greift da an, wo ich früher einsam war: die App setzt auf Verbindungen im echten Leben. Eine großartige Idee – aber wie funktioniert famzy genau? Der Entwickler Eric Insel erklärt das im Interview:


Lieber Eric, ihr habt mit famzy App auf den Markt gebracht, die nicht nur Eltern verbindet, sondern auch noch Schwangeren hilft. Erzähl doch mal – was kann famzy in Corona-Zeiten alles und wie kann die App uns als Eltern oder werdende Eltern direkt weiterhelfen.

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Foto: Eric Insel

Hi Doro, vorab ein großes Dankeschön für dieses Interview. Super cool, dass ich famzy vorstellen darf. famzy ist eine neue Elternplattform, mit der wir eine digitale Hilfe für das echte Leben bieten möchten.

So hilft famzy in der Corona-Krise:

famzy besteht aus einer Smartphone-App und einer Webseite. Die famzy Webseite ermöglicht den Eltern dabei:

  1. eine kostenlose Hebammen-Hotline, wo dringende Fragen via Skype, E-Mail und Telefon von Fachleuten beantwortet werden. Diese Betreuung wird von den Krankenkassen übernommen und ist damit für die Eltern kostenfrei.
  2. sie umfasst ein Sorgentelefon, falls zu den derzeitigen Quarantänezeiten Rat oder Unterstützung benötigt wird. Auch hier stehen viele nette Ansprechpartnerinnen via Telefon, Skype oder Face Chat zur Verfügung. Außerhalb der Erreichbarkeiten einfach eine Email schreiben und auf den Rückruf warten.
  3. super viele Online-Kurse und Angebote, die von den Eltern in Anspruch genommen werden können. Vom Online-Geburtsvorbereitungskurs bis zur digitalen Gesangsstunde ist alles dabei.
    Foto: MutterKutter

Das gesamte Angebot ist innerhalb weniger Tage entstanden, da so viele hilfsbereite Ansprechpartner tatkräftig unterstützen.

famzy bringt gleichgesinnte Mütter und Vater zusammen!

Foto. famzy

Wie funktioniert famzy genau?

Unsere famzy App ist die einfachste Möglichkeit gleichgesinnte Mamas oder Papas zu finden. Letztlich funktioniert die App wie eine Dating-App, nur ohne Liebe, Dating, Oben ohne- Bilder und Sex. Es geht um Freundschaft, Zusammenhalt und Austausch. Die Mamas oder Papas können sich kostenlos ein Benutzerkonto erstellen. Aufgrund des Standorts, der aktuellen Lebenssituation bspw. Kind(er) oder Schwangerschaft sowie Interessen & Bedürfnisse, werden jeweils die besten Matches vorgeschlagen. Nach Rechts wischen bedeutet winken, nach Links wischen bedeutet nächster Nutzer. Standardmäßig können Mamas andere Mamas in der direkten Nachbarschaft finden und Papas eben Papas. Aber jede Mama hat auch die Möglichkeit, sich mit Papas für den gemeinsamen Austausch zu vernetzen.

450 Nutzer sind es aktuell – Tendenz steigend!

Foto: famzy

Zu den turbulenten Corona-Zeiten möchten wir mit unserer App anderen Eltern helfen. Darum lautet unser Motto “Digitaler Zusammenhalt in besonderen Zeiten – bei allem körperlichen Abstand”. Mittlerweile ist die App eine tolle Möglichkeit der Nachbarschaftshilfe für Eltern geworden. Beispielsweise haben sich Mamas kennengelernt, die schon jahrelang in derselben Straße wohnen, sich aber noch nie über den Weg gelaufen sind und mittlerweile Einkaufshilfen füreinander organisieren. Geht also jeweils eine der beiden Mamas einkaufen, bringt sie einfach der anderen Mama ein paar Lebensmittel & Co. mit und stellt es ihr vor die Haustür. Auch gibt es Lehrerinnen, ebenfalls Mamas, die in der schulfreien Zeit momentan helfen möchten und einmal die Woche Fragen und Unklarheiten der Homeschooling-Arbeitsblätter beantworten.

Wir haben derzeit knapp 450 Nutzer und einige Mamas und Papas, die deutschlandweit auf die App warten. Täglich melden sich mehr Mamas oder Papas an, die sich gerne vernetzen und austauschen möchten.

Die Idee ist aus der eigenen Not entstanden!

Mega! Wie seid ihr eigentlich auf die Idee gekommen, famzy zu gründen? Alles begann ja mit dem Elternwerden…Und dann? Was hat euch gefehlt?
Foto: famzy

Die famzy App war eine Idee, entstanden aus der eigenen Not. Als relativ junger Papa (29) war ich einer der Ersten im Freundeskreis in der neuen Lebensphase. Super gerne hätte ich die Möglichkeit gehabt, andere Papas easy kennenlernen zu können, um bei einem Biergartenbesuch über die gleichen Herausforderungen und offenen Fragen zu quatschen. Während meiner Elternzeit berichtete ich meistens den anderen Mamas, die ich auf den Spielplätzen Münchens kennenlernen durfte, von dieser Idee und bekam häufig die Resonanz, dass sie eine solche App ebenfalls sehr gerne nutzen würden. Also fasste ich den Mut, es zu versuchen.

Wir verfolgen das zielgerichtete Vernetzen von Eltern.

Ich habe die App nun auch getestet und gesehen: Ich soll zum Beispiel beim Vervollständigen meines Profils den Namen meines Kindes eingeben. Dazu kann ich das Geburtsdatum eingeben, was ich persönlich beides aus persönlichen Gründen als schwierig empfinde. Kannst du mir kurz erklären, warum ihr diese Daten abfragt? 

Mit famzy verfolgen wir das zielgerichtete Vernetzen von Eltern, auf Basis gemeinsamer Interessen sowie Kinder im selben Alter. Aus Umfragen wissen wir, dass Mamas sich beispielsweise Gleichgesinnte in der Umgebung wünschen, die das gleiche Hobby teilen, sich aber auch in der gleichen Lebensphase befinden. Es ist daher durchaus ein entscheidender Faktor ob sich Mamas kennenlernen, deren Kinder 1 Jahr und 9 Jahre alt sind oder beide Kinder einen Altersunterschied von +/- 5 Monaten haben.

Abgesehen von der Technik haben wir gar keinen Zugriff auf private Informationen.

Die Lebensphase ist daher für uns das Wichtige. Handelt es sich um eine Schwangerschaft, ein Baby, Kleinkind oder Teenager? Der Name des Kindes gilt nur als Zusatzangabe für andere Eltern. famzy nutzt diese Informationen im Matching-Algorithmus. Hier werden Interessen, Alter des Kindes, Standort sowie Berufstätigkeit (ob Teilzeit, Vollzeit etc.) berücksichtigt. Abgesehen von der Technik haben wir gar keinen Zugriff auf diese Informationen und können diese weder einsehen, noch für andere Zwecke verwenden. Aus der famzy Community gibt es hierzu auch viel positives Feedback, da der Matchingalgorithmus bereits gute Ergebnisse liefert.

Genauso auch meinen Standort. Wie sieht es mit dem Datenschutz aus bei euch?

Also Datenschutz ist super wichtig für uns, denn Datenskandale gab es im Jahr 2019 genügend. famzy ist Made in München! Die App hat einen Server in Deutschland, geschützt vor fremden Zugriffen und ohne die Möglichkeit für das famzy Team persönliche Daten einzusehen. Außerdem geben wir keine persönlichen Daten weder an Dritte weiter, noch verkaufen wir diese für irgendwelche Marketingzwecke. Der Server ist übrigens keine Lösung von Google, Amazon oder einem sonstigen US Anbieter und Teil eines nachhaltigen Programms, wird also mit Öko Strom betrieben.

Wir möchten Familien im echten Leben zusammenbringen!

Wird die App was kosten? Wenn nicht, wie werdet ihr euch finanzieren?

Die Philiosphie von famzy ist und bleibt: die Grundfunktionen bleiben kostenlos. Dementsprechend werden Eltern die Plattform immer kostenlos nutzen können. Auch für Anbieter ist das Inserieren von Angeboten immer kostenfrei.

Mit Premiumfunktionen wollen wir Geld verdienen.

Mit famzy möchten wir über verschiedene Wege Geld verdienen. Zum einen wird es famzy + geben, dadurch werden sowohl für Eltern als auch für Anbieter zusätzliche Premiumfunktionen ermöglicht, die einen kleinen Beitrag kosten. Mal eine Einmalzahlung, mal monatliche Gebühren. Für Anbieter beispielsweise bieten wir mit famzy + die Möglichkeit, die gesamte Abwicklung einer Buchung digital zu automatisieren. Dadurch müssen sich die Verantwortlichen keine Gedanken mehr zu Rechnungsstellung, Bezahlung oder auch Stornierung mehr machen.

Was ist eure Vision von famzy? Wo soll es hingehen?

famzy soll ja eine digitale Stütze für uns Eltern sein. Dementsprechend ist alles auf wenige Klicks bzw. Wisch’s ausgelegt. Wir möchten die Familien nicht ans Smartphone oder Laptop binden, denn das echte Leben geschieht fernab vom Bildschirm. Die famzy App wird daher der Familienratgeber für die Hosentasche. Ob nun gleichgesinnte Mamas oder Papas, eine Aktivität bspw. der Familienkurs, Flohmarkt oder Kindergeburtstag oder das nächste kinderfreundliche Cafe gesucht wird, famzy hilft euch weiter.


Die App ist übrigens grad in der Testphase – ab Mai soll sie deutschlandweit erreichbar sein. Zur Zeit testen sie Eltern aus München, Nürnberg und Stuttgart. Die Homepage ist aber schon erreichbar und hilft uns vor allem während Corona weiter.

Foto: MutterKutter

Eric hat mich vor einiger Zeit per Mail angeschrieben und in einem Telefonat von seiner Idee überzeugt. Der Mut, die Arbeit und die Kraft, die hinter famzy stecken – bewundernswert. Inzwischen supporten Eric und ich uns.. Aber nicht nur deshalb ist dieses Interview entstanden – vor allem deshalb, weil ich mich wirklich über eine App wie famzy gefreut hätte nach unserem Umzug vor drei Jahren. Viel Erfolg, lieber Eric!

Hier erfahrt ihr mehr über famzy:

Homepage

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