Neulich gurrte ich morgens gedankenverloren meinem Sohn zu:

„Na, mein kleiner Mausebär, du kleiner Schnuffipuffi, du!“

Abgesehen davon, dass ich ja eigentlich keine Babysprache mehr benutzen wollte, fiel mir auf, dass ich oft ziemlich bescheuerte Namen für meinen Sohn erfinde. Seinen eigentlichen Namen benutzen im Grunde nur andere Leute. Ich kenne das nur von meiner Mutter und wollte das natürlich NIE so machen… Ja ja, mittlerweile schockt es mich nicht mehr, dass ich viel mehr von dem mache, was ich früher verurteilt habe.

Also schnell mal die anderen MutterKutter-Mädels gefragt und siehe da, sie machen es alle, jedes Baby kriegt lustige Spitznamen.

Hier also unsere Hitliste der Spitznamen:

Ich fange an mit den Namen für meinen Sohn Titus:

  • Krümel – so habe ich meinen Sohn in der Schwangerschaft genannt und übrigens auch mein ganzes Umfeld
  • Spatzi – das war er in den ersten Wochen
  • Knuffel – so nenne ich ihn, wenn ich ihn knuddeln will
  • Mausebär – ja, ich gebe meinem Kind Tiernamen und gleich mehrere. Wie so ein Mausebär wohl aussieht?
  • Mopsi – und das obwohl mein Sohn ultraschlank ist und nicht so recht Babyspeck ansetzen will. Alternativ mache ich da dann gerne Mopsebär draus, die Bären-Endung ist bei mir ganz hoch im Kurs, wie ihr seht
  • Pupsebär – und schon wieder der Bär, das davor ergibt sich aus der Situation…
  • Mein kleiner Mann – den Namen benutze ich vorwiegend, wenn ich dusche und Titus vor der Dusche wartet, merke ich gerade…

Sandra nennt ihren Julius gerne wie folgt:

  • Schnuppi – der ist selbst erfunden und höchst ansteckend, wie ihr noch sehen werdet
  • Börli – von Bär, das wurde zu Bärli und irgendwann wurde Börli draus… ja, was die deutsche Sprache so macht
  • Boffi – die Geschichte wie es zu dem Namen kam, ist hier eindeutig zu lang
  • Juli – Kurzform von Julius, auch wenn sie ein Mädchen vermuten lässt
  • Mäuschen – der Klassiker

Auch Kati hat für ihre Tochter Eleni echt peinliche Spitznamen

  • Muschi – und jedes Mal sagt sie sich: „Oh, das geht so nicht!“
  • Schnuppi – von Sandra inspiriert, der ist einfach zu süß
  • Elenilein – Eleni nochmal verniedlicht, manchmal muss das einfach sein
  • Schnitzel – weiß der Geier warum, so hat Kati ihre Tochter schon im Krankenhaus genannt

Und last but not least, hier Doros Liste für ihre Tochter Anneli

  • Anni – so heißt sie am häufigsten, aber manchmal hängt Doro noch was dran. Achtung, jetzt kommt´s:
  • Annipannibunny – ja, ne, ist klar
  • kleine Kackimaus – aus der Sitiuation heraus, natürlich beim Wickeln
  • Runkelrübe – das hat sie von ihrer Mutter übernommen, hat keinen tieferen Sinn, Anneli wird einfach so genannt, weil es geht.

Herrlich! Kennt ihr sie auch, diese Spitznamen, die nicht wirklich Sinn machen, aber sich irgendwie eingebürgert haben? Wie nennt ihr eure Kinder?

 

4 thoughts on “Die 20 peinlichsten Spitznamen für unsere Kinder”

  1. Meine kleine Marlene ist gerne mal meine kleine „Micke“ oder „Mick Mick“. Von Marlene zur Micke? Ja, über Micky Maus, obwohl sie ein Mädchen ist. Das schlimmste ist, sie hört schon drauf… Eine Zeit lang war sie mein Blümchen, vielleicht sollte ich da wieder hin finden ;-).
    Viele liebe Grüße an die Muddi Runde!

  2. Meine kleine Tochter heißt Daria. Ich habe bestimmt uuuunzählige Spitznamen für sie und es würde sicherlich viel zu lange dauern, die hier alle aufzuzählen! =D
    Deswegen die Favoriten.

    ———————————————————————————————————————————————————-

    • Mausi; kleine Maus; Mäuschen; Mäuseschatz; BABYMAUS (ganz klassisch, der letzte ist einer meiner Lieblingsnamen für sie)
    Wie oben: BABYMAUS ♥ und MÄUSEBABY ♥ , außerdem noch Schatzimaus*

    • Raupe, meine kleine Fressraupe, Räupchen (ja, tatsächlich, weil sie immr so viel getrunken hat, nannte sie eine Krankenschwester
    in der Klinik „Fressraupe“ – irgendwie fand ich das süß und habe es so adaptiert)

    • Spätzchen, Schätzchen, Engelein (auch klassisch)
    • Mein GOLDSTÜCK oder auch GOLDI bzw GOLDSCHATZ/GOLDENGEL
    • Der Papa sagt gerne „Prinzessin“ zu ihr
    • Die Großeltern nennen sie, finde ich persönlich etwas langweilig, DARI, manchmal mache ich daraus „Dari-Mausi“

    •Seit sie eifrig das Krabbeln bzw. Robben übt, natürlich: BABYROBBE und ROBBENBABY, außerdem ROBBI sowie ROBBENSCHATZ ♥ ♥ ♥ (ja, die volle Palette, hihi ….)

    *• eine Zeit lang habe ich sie immer MÄUSIKI gennant, keine Ahnung, wie ich auf diesen Namen gekommen bin, eine Abwandlung von Mäuschen, also MÄUSIKI ♥ oder manchmal einfach nur MÄUSI ♥ (oder MÄUSEL) (>>> klingt irgendwie griechisch ….)

    • Das mit den Windeln kenne ich, die Kleine ist auch ab und zu einfach nur „meine kleine Kackmaus“ und noch häufiger ist sie die „KLEINE STINKMAUS“ => liebevoll STINKI genannt! =D
    • „Mein süßer Fratz“ ist auch gern gesehen; auch“mein kleiner Liebling“ & nenne sie ab und zu auch „BABYSCHATZ“
    • BÄRCHEN natürlich (Klassiker)

    • wenn ich gerade mal wieder einen Liebesanfall habe bzw. sie nur anzusehen brauche und mein Herz zerfließt förmlich vor Gefühlen, Zuneigung zu ihr, purer LIEBE ♥ und Stolz einer Mama (hoffe, es klingt nicht zu kitschig =D ….), dann sage ich zur ihr gerne „MAMAS LIEBLING“, „MAMAS KLEINER SCHATZ“, „MAMAS SCHATZIMAUS“ oder „MAMAS ENGELCHEN“ >>>>>>>>> Steigerung ist natürlich auch möglich, bspw. „DARIA, DU BIST MAMAS GRÖßTER LIEBLING!“ und „MAMAS GRÖßTER SCHATZ“!♥♥♥

    • Ganz neu: Mein URMELI oder Mein URMELCHEN

    • Und wenn ich sie stille bzw. wenn sie ihre Milch bekommt, dann trink sie ihre MILLU ♥

    1. Liebe Antonia, du bist ja der Knaller! So viele Namen – der Hammer! Danke für deine Ausführungen hier – ich musste sehr schmunzeln! Und entschuldige bitte die späte Antwort, technisch hatte das Antworten meinerseits die Tage nicht funktioniert. Jetzt aber! Ich grüße dich herzlich unbekannterweise! Doro

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