Promi & Politik

Corona & Klima: Umweltminister Jan Philipp Albrecht im Interview.

Darum ist es wichtig, gerade jetzt zusammenzuhalten und umzudenken. Ein Gespräch mit Schleswig-Holsteins Umweltminister über den Klimawandel. Autorin: Dorothee Dahinden

Corona & Klima: Inwiefern tut die Pandemie unserem Klima wirklich gut? Welche Einschränkungen der letzten Wochen müssten wir in Zukunft machen, um den Klimawandel zu bremsen? Und wie können wir auch die Menschen mitnehmen, die sich BIO aktuell nicht leisten können? Schleswig-Holsteins Umweltminister gibt Antworten auf wichtige Fragen.


„In der dramatischen Corona-Pandemie und ihrer Bewältigung liegt natürlich auch eine Chance.“

Jan Philipp Albrecht, Umweltminister Schleswig-Holstein

Lieber Herr Albrecht, die Welt steht still – das hat auch Auswirkungen auf die Natur…Wir sehen wieder Fische in Venedig, Delfine in der Kieler Förde und in den Häfen von Triest und Cagliari, in China sehen die Kinder den Himmel und ich habe grad erst ein Foto aus Berlin gesehen mit wilden Tieren… Bei meiner Mutter, die bei Hamburg wohnt, ist es in diesen Tagen ungewöhnlich still…Kein Flugzeug fliegt mehr. Inwiefern tut diese Pause denn am Ende wirklich unserem Klima gut?

Es gibt tatsächlich bereits erste kleine Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Natur zu beobachten. Ob das am Strand der Sandregenpfeifer ist, der nun – ohne vorbeiziehende Strandspaziergänger – ungestört brüten kann. Oder die Beobachtung, welch hohen Anteil die Erneuerbaren Energien schon jetzt an unserer Stromversorgung haben und dass wir – wenn wir wollen – auch mit weitaus weniger Energie auskommen, als es vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie denkbar schien.

Corona & Klima: „Aber freuen kann ich mich über diese positiven Effekte nicht.“

Corona & Klima
Credit: Ruprecht Stempell

Natürlich tut es dem Klima gut, dass kaum Flugzeuge in der Luft sind und weniger Autos auf den Straßen fahren. Aber freuen kann ich mich über diese positiven Effekte nicht. Sie sind Folgen von Maßnahmen, die nicht freiwillig erfolgen. Sie sind Begleiterscheinungen einer globalen Krise aufgrund einer Pandemie. Erst wenn ähnliche Klimaeffekte in normalen Zeiten erzielen würden, hätten wir etwas gewonnen.

Corona & Klima: Wir können jetzt Aufmerksamkeit für regionale Lebensmittel wecken.

Wir haben uns die letzten Wochen alle ja nun sehr eingeschränkt – das wird ja auch noch eine Weile so gehen…Der Urlaub ist gestrichen, wir sind weniger Auto gefahren – um nur zwei Beispiele zu nennen. Wenn wir die Einschränkungen der Corona-Krise mal nehmen und auf den Klimawandel gucken: Inwiefern gibt es hier Parallelen? Oder andersherum: Welche Einschränkungen der letzten Wochen müssten wir künftig machen, um den Klimawandel zu bremsen?

In der dramatischen Corona-Pandemie und ihrer Bewältigung liegt natürlich auch eine Chance. Nämlich vor allem, dass wir uns auf das Wesentliche besinnen. Dass wir zum Beispiel wieder Aufmerksamkeit für regionale Lebensmittel wecken können. In Schleswig-Holstein haben wir die Kampagne „Erntehilfe SH“ initiiert, um auf die Situation der Landwirtinnen und Landwirte hinzuweisen, denen Tausende Erntehelfer auf den Feldern fehlen. Nun gibt es eine große Welle der Hilfsbereitschaft. Es freut mich zu sehen, inwiefern Aktionen wie diese den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken können.

Corona & Klima: Die Ausnahmesituation öffnet vielen die Augen.

Diese Ausnahmesituation öffnet vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern die Augen für zentrale Aspekte. Wie viel Arbeit hinter Lebensmitteln steckt, wie wertvoll sie sind und von welche enormer Bedeutung es ist, für eine gute Sache zusammenzustehen. Ich wünsche mir, dass wir das auch nach Corona nicht aus dem Blick verlieren und diesen Zusammenhalt vor allem für die Bewältigung der großen Herausforderung des Klimaschutzes fortführen.

Im Gespräch: Umweltminister Jan Philipp Albrecht und MutterKutter-Herausgeberin Dorothee Dahinden

„Die Menschen haben zu spät gemerkt, wie relevant die Verschmutzung unserer Atmosphäre wirklich ist.“

Im Moment ist der Klimawandel bei vielen von uns wahrscheinlich nicht ganz so präsent wie sonst, aber außerhalb von Corona ist er ja in allen Medien – auch auf vielen Instagramaccounts ist er ein Riesenthema. Die Worte, die wir lesen können, sind oft sehr bedrückend, wie zum Beispiel Klimakrise oder Klimaangst. Deshalb meine Frage an Sie: Wie groß ist das Klimaproblem, das wir auf dieser Welt haben, wirklich?

Das Problem ist groß. Ich denke, die Menschen haben zu spät gemerkt, wie relevant die Verschmutzung unserer Atmosphäre wirklich ist. Das liegt daran, dass man Treibhausgase, anders als Wasserverschmutzungen und sterbende Wälder, nicht sehen kann. Ein weiterer Grund für das späte Handeln gegen das Klimaproblem ist, dass man die Effekte von Treibhausgasen erst Jahrzehnte nach dem eigentlichen Ausstoß zu spüren bekommt.

Klimawandel: Den Treibhauseffekt kennen wir schon aus der Schule.

Eigentlich ist es merkwürdig, dass erst so spät eingegriffen wird, da wir alle den Treibhauseffekt schon aus dem Unterricht in der Schule kennen und auch schon vor hundert Jahren darüber geschrieben wurde. Aber wahrscheinlich mussten wir alle erst einmal verstehen, was das für ein enormer Umsetzungsprozess ist, um von unserem jetzigen Treibhausausstoß, den wir in den vergangenen Jahren immer mehr gesteigert haben, wegzukommen.

Wahrscheinlich habe nicht nur ich, als ich im Februar aus dem Fenster geschaut habe, gedacht: „Das regnet aber viel!“, „Das ist aber ziemlich warm für diesen Monat!“ oder „Kriegen wir hier in Schleswig-Holstein jemals wieder richtig Schnee?!“ Das ist in der Summe schon irgendwie gruselig, oder?

Auf jeden Fall! Dadurch wird uns das alles auch langsam bewusst. Ich habe in diesem Winter ungefähr fünfzehn Minuten Schnee erlebt. Das ist eine Klimaveränderung, die schon letztes Jahr spürbar war und auch nicht mehr weggehen wird. Mehr Schnee wird es zu unseren Lebzeiten nur noch in Ausnahmefällen geben.

Jetzt allerdings geht es darum, alle weiteren Möglichkeiten zu verhindern: nicht nur die Dürren im Sommer und die regenreichen Winter, sondern auch einen zu hohen Meeresspiegel, der zur Flucht vieler Menschen auf dieser Welt führen würde, zum Auftreten neuer Krankheiten und dazu, dass wir viele Gewohnheiten beziehungsweise auch unseren eigenen Wohlstand aufgeben müssten.

Es müssen sehr radikale Entscheidungen getroffen werden.

Credit: EW Fotografie

Wie schaffen wir es denn, bis 2050 klimaneutral zu werden?

Das ist die große Frage, die wir in diesem Jahr beantworten müssen. Um spätestens 2050 klimaneutral zu sein, werden sehr radikale Entscheidungen getroffen werden müssen. Die Corona-Pandemie, die uns derzeit zu sehr vielen Einschränkungen im öffentlichen Leben zwingt, zeigt: Grundsätzlich ist es sehr kurzfristig möglich, umzudenken – der Vernunft wegen. Wenn wir dies gesamtgesellschaftlich jetzt hinbekommen, sollte es auch möglich sein, schnell zu handeln, um dem Klimawandel etwas zu entgegnen. Immerhin geht es dabei auch um die Zukunft unserer Gesellschaft – nämlich um die lebenswerte Zukunft unserer Kinder.

„Vor allem die Erneuerbare Energie (…) soll in der Zukunft eine ganz große Rolle spielen.“

Sicher sind viele dieser Entscheidungen, die zur Klimaneutralität führen werden, wenig populär. Viele Bereiche, wie zum Beispiel der Verkehr, wo wir dringend wegkommen wollen vom Verbrennungsmotor, oder die Heizung, bei der wir weg von allen fossilen Brennstoffen kommen sollten, müssen komplett umgebaut werden. Deshalb ist es gut, dass sich eine ganze Reihe von Wissenschaftlern und Politikern jetzt darum kümmert. Vor allem die Erneuerbare Energie, zum Beispiel die Windkraft, soll in der Zukunft eine ganz große Rolle spielen. Und wir müssen die Energie, die wir haben, so effizient wie möglich zu nutzen.

Wenn ich mir das so anhöre, habe ich persönlich das Gefühl, dass alles unheimlich langsam geht. Greta und viele (junge) Leute gehen nun schon seit Längerem auf die Straße, Fridays For Future organisiert sich jetzt – während Corona – sogar im Netz, um zu protestieren – das finde ich großartig. Und trotzdem, auch ich empfinde es so, dass alles insgesamt sehr langsam geht und irgendwie auch viel zu spät ist.

Es ist zu langsam, aber das liegt daran, dass wir erstmal verstehen müssen, was für einen Marathon wir vor uns haben und was der Klimawandel und seine Folgen für uns bedeuten. Wir sind alle überhaupt nicht darauf vorbereitet und haben überhaupt noch nicht verstanden, wo die Marathonstecke verläuft. Wieder eine Gemeinsamkeit, die die Klimakrise mit der Corona-Pandemie hat.

Wir müssen zusammenhalten.

Doch das Schlimmste wäre es, jetzt wegen des Klimawandels in Panik auszubrechen, weil es dann niemand von uns schafft, durchzuhalten. Wir brauchen jetzt Menschen, die ihre Aufgaben ruhig, aber dezidiert und ohne weitere Verzögerungen abarbeiten. Vor allem müssen wir zusammenhalten und diesen Marathon gemeinsam laufen, um unsere Ziele zusammen zu erreichen. Und wir müssen jetzt loslaufen, denn der Klimawandel lässt sich nicht einfach auf nächstes Jahr verschieben, wie eine Europameisterschaft oder eine Jahreshauptversammlung.

Meine Freundinnen, Kolleginnen und ich versuchen schon sehr nachhaltig zu leben. Wir kaufen nachhaltige Klamotten, sparen Plastik ein oder kaufen Bio. Ich weiß auch, dass sich viele Menschen kein Bio leisten können. Die Corona-Krise verschärft bei vielen die private finanzielle Lage. Das heißt, dass viele Menschen diesen Weg – Bio und/ oder weniger Plastik – nicht mitgehen können…Was jetzt?

Im Moment ist es einfach so, dass es günstiger ist, mit dem Auto zum Einkaufen zu fahren, Verpackungen zu konsumieren und weit transportierte Dinge zu kaufen, als regionale und biologische Produkte zu konsumieren. Das sorgt für massive ökonomische Fehlanreize auf Kosten unserer Lebensgrundlagen.

Die Umweltkosten werden im Preis nicht integriert.

Corona & Klima
Foto: Ruprecht Stempell

Woran liegt das? Was muss passieren?

Das liegt daran, dass die Umweltkosten nicht in den Preis integriert werden. Man sollte nicht nur all das teurer machen, was weit gereist oder umweltschädlich ist, sondern auch die Bioprodukte weitaus günstiger machen, denn dann würde das Ganze kippen.

Auch Benzin und Diesel sollten teurer werden, damit sich die Bürgerinnen und Bürger nach Alternativen umschauen, die eventuell in der Anschaffung noch teuer sind, sich aber auf längere Zeit wirklich lohnen. Das könnte sich zum Beispiel durch eine Reform von Umlagen, Abgaben und Steuern auf Produkte lösen lassen.

Umweltbewusste Zukunft: „Wir können damit auch Geld verdienen.“

Wie funktioniert das denn politisch? Und wie können wir auch alle die Menschen mitnehmen, die nicht so viel Geld haben?

Erst einmal muss die Angst genommen werden: weil niemand Angst haben muss, vor
dem, wohin wir möchten. Im Gegenteil. Wir können uns auf eine Zukunft freuen, in der wir relativ günstige, aber nachhaltige Energie bekommen, in der wir Biolebensmittel zu einem fairen Preis kaufen können. Wir können damit auch Geld verdienen. Einfach deshalb, weil es neue Arbeitsplätze geben wird.

Wir haben viel zu viel Angst davor, was passiert, wenn wir scheitern. Aber Angst ist immer ein falscher Ratgeber. Wir sollten viel Respekt vor dem Klimawandel haben: Man sollte ihn nicht klein reden oder gar leugnen. Alle Schritte, die jetzt in diese Richtung gegangen werden können, müssen gegangen werden. Das wird auch funktionieren, aber nur wenn auch alle dabei mithelfen. Wir müssen nur den Modus annehmen, dass diese
Investition eine wichtige Rolle für unsere Zukunft und die unserer Kinder ist.

So nachhaltig ist Schleswig-Holstein!

Wie nachhaltig sind wir denn schon in Schleswig-Holstein?

Wir sind mit unserem Zukunftsbild wirklich eine Vorzeige-Region. Auf jeden Fall in
bestimmten Bereichen. Wir haben tatsächlich heute schon 160 Prozent erneuerbare
Energie im Vergleich zu dem, was wir verbrauchen. Eine Sache, die man vor 30 Jahren nicht geglaubt hätte, weil sich die Menschen immer viel kleinere Ziele gesteckt haben.

Ich finde, das muss doch eine Motivation sein für unsere Ziele, die für viele von uns unerreichbar erscheinen. Hier in Schleswig-Holstein sind wir total fortgeschritten, was die Produktion von Wasserstoff oder was neue Speichertechnologien angeht. Wir dürfen uns jetzt einfach nicht ausbremsen und müssen vor allem etwas von unserer Entwicklung und unserer Motivation an andere Regionen abgeben.

„Die Pestizide sind schon deutlich weniger geworden.“

Ich erinnere mich, als ich vor einigen Jahren zum Thema Trinkwasser recherchiert habe und mir gesagt wurde, dass man nur von bestimmten Stellen trinken sollte. Auch hier, also in Richtung Pestizide, ändert sich einiges, oder?

Die Pestizide sind schon deutlich weniger geworden. Aber auch hier ist das Problem, dass sich Rückstände von Pflanzenschutzmitteln erst einige Zeit später feststellen lassen und wir die Belastung im Grundwasser und die Folgen auf den Feldern erst viel später realisieren und sehen können. Das heißt, wenn wir uns jetzt ändern, ist noch lange nicht alles wieder gut und wir müssen im Grunde noch besser und schneller handeln, um das nachzuholen, was wir in der Vergangenheit falsch gemacht haben.

Zug oder Flugzeug? Wir sind selbst gefragt!

Ich bin vor zwei Monaten beruflich mit dem Flugzeug von Berlin nach Frankfurt für einen Geschäftstermin geflogen. Das war günstiger als mit dem Zug zu fahren. Das ist doch verrückt, oder?

Ja, das stimmt. Es ist aber nicht so, dass da nichts passiert. Im Gegenteil. Die Landesregierung hat einen Antrag gestellt, dass fossile Energie stärker belastet wird. Nachdem die Bundesregierung lange gesagt hat, in dieser Legislatur des Bundes wird sowas niemals kommen, wurde dieser Vorstoß im Dezember tatsächlich angenommen. Auch wenn das noch nicht ausreicht und noch viel größere Entscheidungen getroffen werden müssen, war das ein toller Anfang. Wir brauchen weitere Jahre der Entscheidungen.

Dennoch ist es ein großer Erfolg, wenn man bedenkt, dass noch vor eineinhalb Jahren gar nicht daran zu denken war, Co2-Preise von 25 bis 75 Euro und in Zukunft womöglich noch höhere Preise zu haben. Damit haben wir eine Lenkungswirkung erreicht: Weg von den Co2-intensiven Bereichen.

In Zukunft wird sich dieses Preisverhältnis von einer Zugfahrt im Vergleich zu einem Flug wieder angleichen. Bis wir dort sind, müssen wir uns leider selbst an die Nase fassen und uns entscheiden, was uns wichtiger ist.

„Wir müssen schlichtweg wieder mehr im Einklang mit der Umwelt leben.“

Das nachhaltige Leben muss man sich aber auch erst einmal leisten können…

Ja, das ist richtig. Dennoch leben wir eben aktuell über unsere Verhältnisse. Und dann geht es nicht mehr nur darum, sich etwas leisten zu können oder nicht. Wir müssen schlichtweg wieder mehr im Einklang mit der Umwelt leben. Es ist einfach nicht richtig, im Bereich der Mobilität etwas künstlich günstig für alle zu machen, was im Zuge dessen massenhaft konsumiert wird und letztendlich die ganze Welt belastet. Und damit auch Menschen zu belasten, die noch weniger haben als andere.

Das heißt nicht, dass wir soziale Faktoren vernachlässigen dürfen. Ganz unabhängig vom Klimawandel. Wir haben zum Beispiel einen viel zu niedrigen Mindestlohn, immer noch eine extrem schlechte Altersabsicherung für Frauen, nach wie vor eine schlechte Förderung von Familien mit Kindern im Vergleich zu anderen Haushalten. Wir nehmen immer noch große Defizite eines Sozialstaates hin. Das halte ich persönlich grundsätzlich für ein großes Problem. Natürlich ist jede Maßnahme im Klimaschutz auch auf ihre sozialen Wirkungen zu überprüfen und gegebenenfalls auch auszugleichen. Alles kann aber einfach nicht ausgeglichen werden.

„Oft handeln wir aus einer Bequemlichkeit heraus.“

Credit: Thomas Eisenkrätzer

Meine letzte Frage als Familienvater an Sie: Wie können wir als Familie denn nun konkret anfangen? Wie können wir unseren Alltag im Hinblick auf die Zeit nach Corona nachhaltiger gestalten?

Es gibt so viele Stellschrauben. Was ich zum Beispiel mache, ist, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit oder zur Kita zu gehen. Das empfinde ich auch für mich als großen Gewinn. Auch in unserem Ministeriumsgebäude haben wir eine Mitarbeiteraktion: „Freiwilliges Fahrstuhlfasten“, damit wir die Treppe gehen anstatt mit dem Aufzug zu fahren. Das ist ein kleiner Beitrag, der aber am Ende viel leisten kann.

Wenn ich mich dann noch dazu entscheide, meine Milch und andere Lebensmittel auf dem Markt zu kaufen statt im Supermarkt, wo die Dinge lange transportiert und umverpackt wurden, dann ist das eine große Entscheidung, die aber gar nicht so viel mehr kostet. Oft handeln wir aus einer Bequemlichkeit heraus.

Nachhaltiger leben? Wir können in vielen Bereichen ansetzen!

Es gibt also viele Bereiche, in denen man ansetzen kann. Wir haben ein Klimaschutzprogramm auf den Weg gebracht, mit dem kann mit ein paar Hundert Euro unterstützt werden, wer sich ein Lastenfahrrad anschafft, sein Carport begrünt oder auf dem Balkon eine Photovoltaik-Anlage anbringt. Es gibt mittlerweile so viele Förderungen, wenn man nachhaltiger leben möchte. Und das kann richtig Spaß machen!

Ich danke Ihnen herzlich für dieses persönliche Interview, Herr Albrecht!


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