Promi & Politik

Alexander Mazza: „Ich verliebe mich immer wieder in meine Familie!“

Unter zwei prominenten TV-Moderatoren: Anna Funck holt ihren Kollegen Alexander Mazza für ein persönliches Gespräch an Bord.

Alexander Mazza steht unserer Anna Rede und Antwort: über das Papasein, das Verlieben, Neid hinter den TV-Kulissen und das Älterwerden.

„Kurzum – ja, ich würde mich selbst als völlig überambitionierten Papa bezeichnen.“

Alexander Mazza im Gespräch mit unserer Gast-Autorin Anna Funck:

Ich dachte, wir reden über die Liebe, weil du dich damit ganz gut auskennst…

Wie kommst Du jetzt darauf? Weil ich mal „Herzblatt“ moderiert habe? (lacht)


Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung wegen der Verlinkungen und der Empfehlung von Annas Buch*


Dir fliegen ja die Herzen nur so zu oder – wie eine gemeinsame Kollegin von uns mal sagte: „Alex ist auch sooo eine liebe Seele!“ Das habe ich noch nie jemanden aus der Medienbranche über jemand anderen sagen hören. Und ich erinnere mich daran, dass du, als wir uns bei einem Unicef-Talk kennen gelernt haben, einen anderen Moderator als „richtig guten Mann“ verteidigt hast, über den von anderen Gästen schlecht gesprochen wurde. Auch weil du dir sicher warst, dass sie ihn verwechselt hatten. Das war neu für mich – kenne eher Hauen und Stechen hinter den TV-Kulissen. Warst du schon immer so?

Alexander Mazza
Alexander Mazza, TV-Moderator & zweifacher Mädchenpapa. Foto: Alan Ovaska

Alex: Also: Das mit der „lieben Seele“ empfinde ich als sehr schönes Kompliment! Wenn du so willst, ist es das, was mich bei anderen Menschen interessiert. Die inneren Werte. Ich beurteile Menschen nie nach ihrem Besitz, ihren Status-Symbolen, Erfolgen oder etwa ihrer Coolness. Mich interessiert vielmehr, was mein Gegenüber als Mensch ausmacht. Was sie oder ihn bewegt, was einen antreibt im Leben, welche Wertvorstellungen man hat.

Im Umgang mit meinen Mitmenschen haben mich meine Eltern stark geprägt.

Ein genaues Hinsehen, aufmerksames Zuhören und interessiertes Nachfragen hat mir schon so häufig ein völlig neues Bild eines Menschen geschenkt. Das kostet nicht viel Mühe und Zeit. Ich denke, dabei haben mich meine Eltern sehr stark geprägt. Sie sind sehr sozial und tolerant. Meine Mutter hat mehr als ihr halbes Leben mit Kindern mit Behinderung gearbeitet.

Ich verliebe mich immer wieder in meine Familie, sagt Alexander Mazza.

Alexander Mazza
Anna Funck & Alexander Mazza bei einem Dreh für LaVitaStories. Foto: LaVitaStories

Ich verliebe mich ständig. In Menschen, Momente oder Thai-Nudeln. Du dich auch?

Sich verlieben ist ja schon ein sehr starkes Gefühl! Mit so Begleiterscheinungen wie den typischen „Schmetterlingen im Bauch“, der plötzlichen Unfähigkeit klar zu denken und diesem Gefühl, als würde man über dem Boden schweben. Das konnten Thai Nudeln bei mir bis jetzt noch nie auslösen. Aber ich bin offen für kulinarische Empfehlungen (lacht).

Ich verliebe mich vielmehr immer wieder in meine Familie! Und es gibt unzählige Momente, in denen ich meine Kinder anschaue und wünschte, ich könnte die Zeit anhalten!

Wir bewahren uns unsere Moment der Zweisamkeit!

Du bist jetzt auch schon seit über 12 Jahren mit deiner Frau Viola verheiratet. Wie hält man denn die Liebe bei Laune? Patentrezept?

Foto: Lichttakt.de

Tja, wenn es das gäbe! Aber auf der anderen Seite wäre es dann wahrscheinlich auch langweilig! Eine funktionierende Partnerschaft ist ja so individuell. Jeder braucht dafür andere „Zutaten“! Viola und ich sind sehr ähnlich aufgewachsen, was Familienverhältnisse, Wertvorstellungen und Lebenseinstellungen angehen. Das hilft schon mal sehr.

Wir fabrizieren eigentlich keine Kunststücke, bewahren uns unsere Momente der Zweisamkeit, seien es die romantischen oder auch die, in denen wir gemeinsam einfach nur zum Ski fahren gehen. Was uns wahnsinnig stark verbindet, ist unsere Liebe zu unseren Kindern. Und natürlich kennen und schätzen wir uns nach 20 Jahren nicht nur als Partner, sondern vor allem als Menschen!

 Ich liebe den Job als Moderator heute noch!

Wie ist das mit der Liebe zum Job? Du hast mir mal über einem Schinkenbrot gesagt, du bist gar keine Frontsau und du wurdest vor die Kamera gebeten. Viele steigen ja irgendwann aus dem Entertainment-Geschäft aus. Bist du auch manchmal „müde“? Könntest du dir auch vorstellen etwas ganz anderes zu machen?

Über einem Schinkenbrot? (lacht) Was du für ein Gedächtnis hast! Stimmt! Ich war noch nie eine „Frontsau“. In dem Sinne, dass ich immer ganz vorne im Rampenlicht stehen muss. Ruhm und Bekanntheit hat mir noch nie Glück oder Erfüllung geschenkt. Aber als ich damals gefragt wurde, ob ich für Pro 7 als Moderator arbeiten möchte, habe ich schon sehr bewusst JA gesagt.

Und ich liebe diesen Beruf auch heute noch! Im Laufe der vergangenen Jahre durfte ich jedoch immer häufiger als Coach im Bereich Kommunikation und Präsentation arbeiten. Das macht mir sehr viel Spaß. Ich könnte mir vorstellen in Zukunft noch viel mehr in dieser Richtung zu agieren. Die Moderation, die Arbeit als Sprecher oder auch die Einsätze als Schauspieler eines Tages komplett aufzugeben, kann ich mir jedoch nicht vorstellen.

Alexander Mazza als Mädchen-Papa: „Meine Liebe zu Ihnen lässt mich ständig in die Knie gehen.“

Du bist Papa von zwei Mädels. Diese Liebe zwingt einen ja auch manchmal in die Knie. Wie ist das bei Dir? Wie siehst du dich so als Papa?

Meine Mädels sind 8 und 4 Jahre jung. Klar! Meine Liebe zu ihnen lässt mich ständig in die Knie gehen. Soll soviel heißen, als dass ich mich immer dabei ertappe, wie ich mich förmlich zerreisse, um den Mädels alle Wünsche zu erfüllen.

Kurzum – ja, ich würde mich selbst als völlig überambitionierten Papa bezeichnen. Das viele Verwöhnen wird dann wohl auch eines Tages wieder auf mich bzw. uns zurückfallen. Dementsprechend ist meine Frau auch kein Fan meines Überpapa-Daseins. Ich arbeite daran, mich diesbezüglich zu entspannen! Bei all dem Gluckentum kann ich jedoch behaupten, ein sehr geduldiger Papa zu sein, mit dem man sehr viel lachen und Blödsinn machen kann!

Alexander Mazza
Foto: Lichttakt.de

Plötzlich bin ich meiner Tochter auch mal peinlich…

Ich habe immer das Gefühl: Elternsein ist ein Prozess, der nie aufhört. Man muss permanent an sich arbeiten, hier und da festhalten, dann wieder loslassen. Alles im Wechsel. An was arbeitest du gerade so?

Genau an dem eben Erwähnten. Einfach mal entspannen und nicht meinen Mädels ständig den roten Teppich ausrollen. Noch dazu hat meine 8-jährige nun schon Phasen, in denen nicht mehr alles, was Papa macht und sagt cool, sondern auch mal als peinlich empfunden wird (lacht). Daran muss ich mich auch erstmal gewöhnen!

Schlaf, Trinken & Sport statt Schönheitschirurgie!

Ich denke ja oft: Die wachsen und gedeihen- und wir werden alt. Ist ja auch so. Aber manchmal finde ich es etwas gruselig. Wie steht es denn um deine Selbstliebe in Bezug aufs Älterwerden? Männer sind da ja meist entspannter – andererseits bist du ja modelnderweise mit Karl Lagerfeld ins Berufsleben gestartet und hast mit deiner Epidermis Geld verdient. Da ist man ja anders sensibilisiert. Denkst Du auch mal morgens beim Rasieren: „Mensch, ich werde ja auch älter? Kann das weg?“

Ich habe mit dem Älterwerden bis jetzt noch kein Problem. Vielleicht ändert sich das ja noch. Diese Blicke in den Spiegel oder das Betrachten von Bildern, die gerade mal ein bis zwei Jahre alt sind, lassen mich leider immer öfter feststellen, dass ich das Älterwerden weder aufhalten noch großartig was dagegen tun kann. Will ich auch nicht. Zum Schönheitschirurgen zu laufen, um mir irgendwas wegschneiden bzw. aufpolstern zu lassen, ist für mich keine Option! Lieber versuche ich´s mit Schlaf, Trinken und Sport. Mal sehen, wie weit ich damit komme (lacht).

Persönlichkeitsentwicklung ist das Steckenpferd von Alexander Mazza!

Letzte Frage: Was steht bei dir so an demnächst? Hast Du Dein Herz an ein spannendes Projekt verloren?

Ich beschäftige mich seit geraumer Zeit viel mit Persönlichkeitsentwicklung und finde das sehr spannend! In den vergangenen 2 Jahren durfte ich auch sehr häufig als Coach arbeiten, um Menschen in puncto Moderation und Präsentation unter die Arme zu greifen. Das waren die unterschiedlichsten Leute. Mitarbeiter aus verschiedensten Unternehmen, Kollegen aus dem Mediengeschäft, Influencer oder Studenten der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Eine sehr bereichernde Arbeit, die mir viel Freude macht. Ich werde mich also sicher auch 2020 auf diesem Gebiet weiter fleißig fortbilden.

Du möchtest mehr über Alexander Mazza wissen?

Hier geht es zur Homepage von Alexander Mazza

♥ Und hier zu Alexanders Instagramkanal

Werbung* Anna Funck ist TV-Moderatorin, Besteller-Autorin & dreifache Mama. Dazu ist sie Gast-Autorin auf MutterKutter.

Crew
Anna Funck, Bestseller-Autorin & (TV-)Moderatorin; Foto: Michael de Boer
Foto: Knaur

♥ Zu unserer Crew geht es hier

Hier findest du Annas Webseite.

♥ In Annas Bücherregal kannst du hier stöbern.

♥ Und hier geht es zu Annas Instagram-Kanal.


Und hier bleibt ihr bei uns auf dem Laufenden!

Ihr möchtet erfahren, wenn neue MutterKutter-Artikel online gehen? Dann folgt uns doch in den sozialen Medien. MutterKutter findet ihr auf Instagram, Facebook und Pinterest.

Auf Pinterest gibt es immer wieder Filme zu verschiedenen Themen.

Oder möchtet ihr wissen, wer hinter MutterKutter steckt? Dann lest gerne unter Crew weiter.

Schlagworte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich akzeptiere.

Back to top button
Close