Es ist eine Zeit des Umbruchs, des Neuanfangs. Alles bleibt so, wie es ist und doch wird alles ganz anders. Neu, aufregend, ungewiss.

Ich bin eine Mama.

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Und ich bin erst vor knapp drei Wochen zum zweiten Mal Mama geworden.

Mutter.

Mom.

Eine Frau, die einem Kind das Leben schenkt. Wahnsinn!

Das fühlt sich irreal an, obwohl ich das alles ja schon einmal hinter mir habe.

Wir sind nun zu viert und für mich persönlich fühlt sich das so richtig nach Familie an. Wenn ich in diesen Tagen im Auto sitze und nach hinten schaue, dann sitzt da neben meinem 2-Jährigen Sohn plötzlich noch mein kleines neugeborenes Mädchen im Maxi Cosi. Und das Auto ist damit so voll, so komplett. Manchmal schaue ich dann meinen Mann an, drehe mich im Auto mehrmals um und frage mich, wie wir dahin gekommen sind…

Wo ist die Zeit geblieben?

Wir sind nun schon Jahre zusammen, aber gefühlt war es gestern, dass wir uns kennen lernten. Gerade von der Uni, frisch im Beruf, noch grün hinter den Ohren. Wir sind viel gereist und irgendwann war es ganz natürlich, den nächsten Schritt zu gehen. Haus, Garten, Kind, Hochzeit. Manchmal kommt es mir so vor, als wenn die Zeit einfach an mir vorbei gerast ist.

Und dann will ich rufen: Stopp, ich war doch gerade selber noch Kind!

Wie kann es sein, dass ich heute Zweifachmama bin?

Das fühlt sich so erwachsen an.

Der Fels in der Brandung

Und dann wieder weiß ich, dass ich nichts anderes möchte, dass ich es liebe, eine eigene Familie zu haben, einen kleinen süßen halben Meter, der mich liebevoll „Mama“ nennt und der mich braucht. Der mit mir kuschelt, wenn es ihm nicht gut geht, der sich an mein Bein schmiegt, wenn ihm etwas Angst macht. Der mir das Gefühl gibt, sein Fels in der Brandung zu sein, eine Heldin, die alles richten kann. Die nur einmal pusten muss, wenn er sich ein Knie aufgeschlagen hat. Die einfach nur da sein muss, damit die Welt in Ordnung ist.

Und nun ist da noch so ein Wesen, noch kleiner, noch hilfsbedürftiger. Das einfach nur im Arm gehalten werden will, geschaukelt, genährt und geliebt.

Diese kleinen Wesen haben auch mein Wesen verändert. Sie haben eine Seite in mir hervor gebracht, die ich vorher nicht kannte.

Die bedingungslose Liebe von meinen Kindern hat mich weicher gemacht und gleichzeitig so viel stärker.

Ein Kind auf die Welt zu bringen ist das schwerste, größte und erhabenste, was ich je getan habe. Kinder großzuziehen ist der anstrengendste Job der Welt. Und der schönste.

Ein Job, in dem ich jeden Tag sehe, was mein Tun bewirkt, wie mein Handeln meine Kinder beeinflusst. Ich stärke sie in ihrem Wesen und sie machen mich von Tag zu Tag stärker.

Sie machen mich zu einer Mama

Sie machen mich zu einer selbstbewussten Frau, einer Frau, die alles schaffen kann, einer Frau, die bedingungslos lieben kann, sie machen mich zu einer Mama! Und das ist das schönste, was ich mir vorstellen kann.

Ja, ich habe mich verändert, seitdem ich Mama bin. Ich bin gewachsen. Ich bin ein neuer Mensch und doch die gleiche wie vorher.

Ich bin stärker, schöner, reifer und erfahrener.

Und gleichzeitig bin ich nach wie vor eine eigenständige Frau, eine Tochter, eine Ehefrau, eine Schwester und einfach nur ICH.

Ich bin eine Mama.

Und ich liebe es!

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