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Hier gibt es frische Tipps für ein glücklicheres Leben, für einen einfacheren Alltag als Mama oder einfach mitten aus dem Leben. Kleine Pausen zum Durchatmen eben!


Empfehlenswerter Podcast (Tipp von Claudia)

Vor ein paar Tagen bin ich auf den Podcast von Laura Seiler gestoßen. Was soll ich sagen? Hammer, hammer, hammer. Ich finde den echt sehr gut und absolut hörenswert. Jeden Montag gibt es eine Meditation, auch die sind richtig berührend. Ich habe den Podcast gleich fleißig weiterempfohlen und auch Doro ist schwer begeistert. Und das will was heißen, unsere liebe Doro ist bei sowas nämlich tendenziell eher Skeptikerin. Wenn ihr also mal was für eine Pause zwischendurch braucht oder um neue Energie zu tanken, hört euch Happy, holy & confident an, ihr findet ihn auch auf itunes.


Pause machen – aber jetzt! (Tipp von Claudia)

Wie wahrscheinlich viele von uns bin ich ein kleines Arbeitstier. Sobald mein Sohn in der Kita ist, greife ich zu meiner To-do-Liste und dann wird nach und nach alles abgearbeitet. Manchmal hetze ich da so durch, dass ich viel zu spät etwas esse oder erst aufhöre, wenn ich auf Toilette muss. Viel besser als das permanente Durcharbeiten sind klare Arbeitszeiten von z.B. einer knappen Stunde und dann 10 Minuten Pause. In der Zeit gönne ich mir einen Tee, eine kurze Meditation oder einfach nur 10 Minuten draußen. Egal was, Hauptsache kurz vom Schreibtisch weg und den Kopf frei kriegen. Richtig super ist es wenn man die Arbeitszeiten so gezielt in Aufgaben unterteilt und zwischen den verschiedenen Aufgaben die Pausen macht. So wird der Kopf dazwischen einmal freigepustet. Diese 10 Minuten Pausen machen den Tag deutlich effektiver, probiert es aus!


5 Minuten Dankbarkeit am Abend (Tipp von Claudia)

Um den Tag abzuschließen gibt es nichts Schöneres als ein Dankbarkeitstagebuch. Darin schreibt ihr 5 Dinge auf, für die ihr an diesem Tag dankbar wart. Egal, ob es ein guter Tag oder so ein richtig mieser war, nehmt euch kurz Zeit nehmt, um Dinge, Personen oder Kleinigkeiten zu finden, die euch an diesem Tag ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. Es wird euch unmittelbar besser gehen. Und ihr werdet feststellen, auch wenn der Tag vielleicht nicht so lief, wie ihr euch das vorgestellt habt, in eurem Leben gibt es so viel, für das ihr dankbar sein könnt. Außerdem macht es ein tolles Gefühl, sich diese Dige noch einmal kurz durchzulesen und mit diesem schönen Gefühl dann einzuschlafen.


Archiv unserer „Tipps der Woche“:


Da tropft was in meine Badewanne

Ich bin ja kein Freund von buntem Plastikspielzeug… Aber das hier ist echt super.  Dieses Badewannenspiel haben wir bei Freunden entdeckt und Titus war gleich völlig vernarrt. Das Ding pappt man einfach in die Wanne und durch einen kleinen Motor wird das Wasser in einem Kreislauf immer wieder nach oben gepumpt und kommt in einem kleinen Strahl oben raus. Die Kleinen können mit drei verschiedenen Aufsätzen spielen und lernen so Zusammenhänge, z.B. wie das Wasser durch eine kleine Mühle rinnt und sie so bewegt. Ich finde es total putzig. Auch wenn ich zugeben muss, das das permanente Geräusch von seicht dahin plätscherndem Wasser ein wenig an Pipi erinnert (aber wir wollen ja nicht kleinlich sein)


Don´t forget die perfekte Strandmuschel…

Kennt ihr diese Bilder von den Leuten am Strand, die wild mit ihrer Muschel hantieren? Bilder von Menschen, die etwas entnervt und auch sichtlich verzweifelt sind, weil das olle Ding sich leider nicht mehr zusammenklappen lässt. Urzustand adé, die Muschel wird dann einfach in den Kofferraum gestopft. Nützt ja nichts. Aber: Ihr dürft aufatmen, denn diese Zeiten sind vorbei. Dank Hare Kohu. Richtig gelesen. Ein Traum von Strandmuschel. Selbst für Bastel- und Baulegastheniker wie unsere Doro. Ihr seid nur wenige Handgriffe von eurem entspannten Strandtag entfernt und auch von eurer Abreise. Herrlich. Und sie ist zusammengeklappt (in der Tasche) circa so groß wie eine Yogamatte und hat dazu einen UV-Schutzfaktor 50+. Was wollen wir Eltern mehr? Richtig: Hare Kohu!


Sommer, Sonne, gute Laune

Sonnige Tage sind einfach ideal für Mama und Kind, die Laune ist bestens und es gibt auch viel mehr Möglichkeiten, die Kleinen zu beschäftigen. Wir haben festgestellt, dass das absolute Highlight Sand ist. Da wir das große Glück haben, nah am Wasser zu wohnen, können wir die größte Sandkiste überhaupt nutzen: den Strand. Für Familien, die weiter südlich wohnen, darf eben eine Sandkiste herhalten. Und falls kein eigener Garten vorhanden ist, kann die auch bei Oma und Opa stehen. Wir haben festgestellt, dass die Sandkiste dann offenbar eine noch magischere Wirkung hat. Sand unter den Mini-Füßchen, Schäufelchen in die Hand und Baby ist glücklich. Es kann so einfach sein… Wo bleiben die Strandcocktails?


Jedes Kind ist hoch begabt. Buchtipp

Diese Woche gibt es einen super Buchtipp für euch. Ich (Claudia) habe gerade „Jedes Kind ist hoch begabt“ von Gerald Hüther gelesen und bin sehr angetan. Ein absolutes Muss für Eltern, wie ich finde. Es geht nicht so sehr um Begabungsförderung, wie der Titel vermuten lässt, sondern darum, dass jedes Kind tolle Talente hat, die wir als Eltern nicht immer so wahrnehmen. Und es geht viel um unser Schulsystem. Wenn ihr es gelesen habt, lasst mich gerne wissen, wie ihr es findet.


Hallo, wo finde ich bitte ein schönes Mobile? Hiiiiiiier!

„Sie sind alle hässlich“ oder „Boah, sehen die billo aus“ – höre ich mich (Doro) noch vor der Geburt meiner Tochter sagen. Die Suche hatte ich dann irgendwann aufgegeben und frustriert beschlossen: Dann kriegt sie wohl einfach keins. Doch dann kam das – für mich – schönste aller Mobiles bei uns ins Haus geflattert. Als Geburtsgeschenk. Was war ich dankbar. Und bin es bis heute. Falls ihr euch bei dieser Suche auch noch ratlos am Kopf kratzt, dann guckt euch doch mal unseres an. Es heißt „Baby Glück“ (Die Spiegelburg). Unsere Tochter liebt es heute – mit einem Jahr – immer noch. Sie muss Hund, Hase und Co. jeden Abend „gute Nacht“ sagen. Kein Wunder, sie sind einfach zu süß!


Brei on tour

Wenn ihr Brei oder Gläschen unterwegs warm machen wollt und mal keine Mikrowelle da ist, dann gibt es einen einfachen Tipp, mit dem ihr alles quasi dabei habt. Nehmt euch einfach eine etwas größere Tupperdose und eine Thermoflasche mit. Heißes Wasser in die Thermoflasche und sobald das Kind Hunger hat, füllt ihr ganz einfach das Wasser in die Dose, da rein dann das Gläschen. So wird es recht fix warm und das heiße Wasser kann man außerdem noch für Milchbreie oder ähnliches verwenden. Wer übrigens lieber gleich warmes Essen mitnimmt, dem kann ich die Esbit Thermobecher nur „wärmstens“ empfehlen. Halten Essen tatsächlich über Stunden hinweg warm. Ich habs getestet und es funktioniert richtig gut.


„Hör mal, Anni, das sind ja…

…Möwen…Waaaas? Sind die etwa in dein Kinderzimmer geflogen? Das gibt es ja gar nicht.“ Annis Antwort: „Da, doaaa, da.“ So oder so ähnlich geht es zu, wenn wir uns das tolle Buch „Hör mal: Am Meer“ gemeinsam anhören und -schauen. Das ist so toll. Kurze Erklärtexte und dazu ganz viele typische Meeresgeräusche. Hach, da wollen wir gleich an den Strand fahren und uns all die schönen Dinge in Natura angucken.  Wir haben das Buch von unserer lieben Freundin & Hebamme Meike geschenkt bekommen und können nur sagen: ein 1A-Geschenk & ein 1-A-Buch. Übrigens gibt es davon eine ganze Reihe, zum Beispiel auch „Hör mal: Zu Hause“.


Windeln, Winden, so viele Windeln

Davon braucht man ja echt ne stattliche Menge in den ersten Jahren. Deswegen ist man als Mama immer auf der Suche nach guten Angeboten, um ein bisschen Geld zu sparen und trotzdem gute Qualität zu bekommen. Beim Thema Windeln haben wir uns zu Beginn durchprobiert und sind dann bei den pampers baby dry gelandet. Nun kosten die im Einzelhandel ja schon ein wenig mehr. Daher der ultimative Spartipp: pampers bei amazon im Sparabo kaufen, das ist bis zu 20 % günstiger als der normale amazon-Preis. Welche Größe man möchte, kann man jeden Monat neu entscheiden. Und das beste: sie werden bis an die Haustür geliefert und man kann das Sparabo jederzeit kündigen

Aua, mein Handgelenk…

…tut mir scheiße weh. Ja, ich (Doro) kann davon ein Lied singen. Über Monate hatte ich Schmerzen. Vom ständigen Tragen. Und die wollten einfach nicht weggehen. Meinen Daumen konnte ich irgendwann nicht mehr richtig bewegen, mein Handgelenk hat richtig geknackt bei jeder Drehung. Ich gebe zu: Besonders konsequent im Anwenden von Eis oder dem Tragen der Bandage war ich nicht. Ich denke heute aber: Alleine geholfen hätte mir das eh nicht. Am Ende waren es drei Termine bei meiner Osteopathin, die mir die Bewegungsfreiheit im Handgelenk und Daumen zurückgegeben und die Schmerzen extrem reduziert haben. Schmerzfrei bin ich tatsächlich – und das wollte ich meinem Mann gar nicht glauben – seit einer Doppelstunde Power Yoga. Er meinte nämlich, dass Yoga für mich gut sei. Und dort haben wir dann extrem viel den Stütz geübt. Ich dachte noch: „Auweia, ob das gut ist?“ War es!

Ich rate euch bei ähnlichen Problemen zum Besuch bei einer Osteopathin. Meine hat mir unter anderem auch Globuli und Übungen empfohlen. Mit ihr (oder ihm) könntet ihr dann auch besprechen, ob Sport aktuell Sinn macht. Und: Keine Sorge, die Schmerzen gehen irgendwann weg, so meine Erfahrung. Nur Geduld. Und: Gute Besserung!


Kennt ihr eigentlich schon Michelle Carlslund?

Was? Nein? Noch nicht? Dann schaut euch doch mal ihre Illustrationen an. Ihr findet sie hier. Wir lieben die Bilder der Dänin. Sie sind nicht nur süß und cool zugleich – viele haben auch eine Message, wie: „Don´t forget to kiss.“  Und sie sind perfekt für die Kinderzimmer geeignet. Ich (Doro) habe meiner Tochter grad dieses hier bestellt. Für Annie 1. Geburtstag. Ich freue mich jetzt schon drauf. Übrigens: Ich durfte Michelle schon mal persönlich in ihrem Atelier in Kopenhagen treffen. Wieso, weshalb, warum – und wie sie auf ihre Ideen kommt – das erzählen wir euch hier.


Bitte, Herr Schnupfen, nehmen Sie das! und gehen Sie einfach…

Schnupfen bei unseren Kleinen. Eine fiese Sache, wenn die Nase total dicht ist, sie weinen und du als Mama etwas hilflos davor stehst. Nasenspray sollten Babys und Kleinkinder ja nur in geringen Dosen bekommen, also: Was tun? Wir haben einen super Tipp von unseren Hebammen bekommen und der heißt Engelwurzelbalsam. Einfach die Nasenflügel von deinem kleinen Schatz außen reiben – und schon geht es ihm ein bisschen besser, so unsere Erfahrung. Wir haben den Balsam auch getestet. Er tut nicht nur gut, sondern sorgt – bei fiesem Rotz – auch dafür, dass die Nase endlich mal wieder frei wird.


Preiswerte Geschenke zum Nulltarif – Freude garantiert

Wenn der erste Geburtstag eures Kindes naht und ihr ein Geschenk braucht, was garantiert für Freude sorgt, dann kommt hier der ultimative Tipp: Nehmt eurem Kind einfach ein paar Wochen vor dem Geburtstag das Lieblingsspielzeug weg (natürlich unbemerkt) und verpackt es zum Geburtstag einfach mit Geschenk- oder Zeitungspapier. Schleife drum. Fertig. Euer Kind wird mit den Füßen wackeln vor Freude, wenn es das geliebte Spielzeug entdeckt. Und wenn ihr jetzt denkt: Die Mädels haben sie nicht mehr alle. Dieser Tipp ist praxiserprobt und funktioniert, sagt die liebe Sonja (zweifache Mama) von Physyofit.


Hallo Zukunft, wir kommen!

Wenn das Ende der Elternzeit näher rückt, darf Mama sich auch mal wieder um den Job kümmern. Bei uns hat die „Auszeit“ tatsächlich zu beruflichen Veränderungen geführt (Mehr dazu bald in einem ausführlichen Blogartikel). Und deshalb heißt es nun, wieder durchstarten im Business und nicht mehr jeden Tag nur Bauklötze stapeln und hoppe hoppe Reiter machen. Jetzt ist es an der Zeit, sich mal wieder bewusst Zeit für den Beruf zu nehmen, sich mal wieder mit Kollegen zu treffen oder neue Projekte anzustoßen. Wir raten euch: Macht das außerhalb der eigenen vier Wände und vor allem OHNE euer Kind. Das tut gut und bereitet einen schon mal darauf vor, wie es ist, wieder als berufstätige Frau unterwegs zu sein.


Komm, Baby, wir machen mit den anderen Kindern ein Mal die Woche Rock’n Roll

Begriffe wie Pekip, Pingu, Delfi – die waren fuer uns frueher noch boehmische Waelder. Was soll das sein? – dachten wir uns noch als Neu-Schwangere. Und spaetestens als unserer Doro so Infofetzen zu Ohren kamen, wie „da krabbeln die Babys nackt durch den Raum“ oder „die Muetter sitzen im Kreis und singen“, war sie sich sicher: „Ey, nee, nicht mit mir. Das klingt mir so nach Waldorfpaedagogik (wovon sie eigentlich auch gar keine Ahnung hatte…).“ Achtung: Vorurteil. Und es kam zum Glueck anders. Heute sitzt sie naemlich mit uns allen jede Woche freudig im Kreis. Singend, tanzend, lachend, matschend. Und ihre Tochter ist gluecklich. Wir raten euch zu so einem Kurs im ersten Lebensjahr eures Kindes, den es eigentlich in jeder Kleinstadt geben sollte. Ihr foerdert, fordert, spielt und gebt eurem Baby die Chance, mit Gleichaltrigen Kontakt aufzunehmen. Und ihr lernt dazu noch nette Muetter kennen. Also: Top!


Zähne putzen, Zähne putzen, Zähne putzen…das ist der BabyZahnputzRap!

Okay, ich weiß, es klingt total bescheuert, aber über ein paar Wochen ging es bei uns nicht anders…Ich (Doro) musste mich vor meiner Tochter sowas von zum Affen machen, damit ich überhaupt eine Chance hatte, um die Zahnbürste in ihren Mund zu bugsieren. Im Klartext bedeutet das: Hüpfen, rappen, singen, stehen, rechts-links-Jump, lachen, Geräusche machen…usw. Ich glaube, ihr wisst, was ich meine: die „große Mama-Show“ eben. Aber es hat funktioniert. Und irgendwann kam wieder der Tag, an dem sie ihren Mund freiwillig aufmachte und ich die Zähnchen putzen durfte. Also, falls euer Kleines sich auch weigert und ihr auch nicht so richtig auf die „Zwangsjacke“ steht, dann probiert es doch einfach mal mit eurer eigenen kleinen Show! Und erzählt uns dann gerne, ob und wie es funktioniert hat.


Literatur für alle, deren Kinder eben nicht „schlafen lernen“ wollen

Es gibt Kinder, die einfach so in ihrem Bett einschlafen. Kinder, die Mama oder Papa ablegen und dann aus dem Raum rausgehen können. Es gibt aber auch Babys, die wahnsinnig viel Körpernähe brauchen. Eben so wie Anneli & Eleni, die Töchter von Doro und Kati. Wir schunkeln oder kuscheln unsere Mädchen oft in den Schlaf. Und, ja, sie sind auch gern gesehener Gast in der elterlichen „Besucherritze“. Wir glauben: Unsere Kinder brauchen das – auch wenn manche Menschen in diesem Fall vielleicht von „Verwöhnung“ sprechen mögen. Völliger Quatsch, finden wir. Und bestärkt wurden wir in unserem Glauben, dass wir richtig handeln, wenn wir Respekt vor den Wünschen unserer Kinder haben, von den Autoren Eva Solmaz und William Sears. Ihre Werke „Besucherritze“ und „Schlafen und Wachen“ möchten wir euch, wenn ihr ähnlich fühlt und handelt, ans Herz legen.
Übrigens: Hier geht es zum Interview mit der Diplom-Sozialpädagogin Eva Solmaz.

Spielzeug selbst gebastelt
Babys lieben Haushaltsgegenstände, die sind viel interessanter als jedes Spielzeug. Hier zwei Tipps, um schnell ein kindersicheres Spielzeug aus alltäglichen Gegenständen zu basteln:
Eine kleine Plastikflasche mit Reis oder anderem spannenden Inhalt befüllen. Das macht tolle Geräusche und die Flasche ist immer noch leicht genug, dass Baby sie selber hochheben und damit spielen kann.

Einen Zip-Beutel befüllen mit allerlei knisternden oder bunten Sachen, z.B.  Papier, bunten Servietten, Brottüten zum Knistern etc. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, achtet nur bei nicht kindgerechten Sachen darauf, dass der Beutel gut verschlossen ist, damit die Minimenschen sich nicht an Kleinteilen verschlucken können.


Heiße Luft

Neugeborenen kann manchmal ein ganz einfacherer Trick helfen, sich an die Welt hier draußen zu gewöhnen. In Mamas Bauch ist es nicht nur schön warm, kuschelig und herrlich eng. Es ist vor allem durch die Geräusche von Herz und Magen auch recht laut. Diese Geräuschkulisse vermissen viele Babys in den ersten Tage und Wochen ihres Lebens und schreien. Das ist einer Freundin von mir (Kati) mit ihrer kleinen Tochter so gegangen. Sie ließ sich nicht beruhigen. Der beste Tipp ihrer Hebamme: Ein laufender Fön – immer und überall. So gab es Situationen, wo sie beim Kaffee trinken mit ihren Eltern saß und nebendran das Baby im Bettchen lag und der Fön summte. Der beruhigte das Baby super. Heute muss sie darüber lachen, aber das Geräusch gehörte in den ersten Tagen sozusagen zum Familienleben dazu.


Schluss mit dem Gezeter beim Essen!
Mein Sohn Titus hatte eine Phase, in der er bei jedem Brei essen einen riesen Aufstand gemacht hat. Ich habe gemerkt, er hat Hunger und es schmeckt, aber irgendetwas hat ihn fürchterlich aufgeregt. (Ich tippe mal die Zähne oder die Müdigkeit, die kommt auch immer so plötzlich). Auf jeden Fall war dann alles verkehrt, nicht weiter füttern ging auch nicht, also musste eine Lösung her. Und die war wie immer ganz simpel. Nach jedem Haps brauchte er einfach kurz den Schnuller, um sich zu beruhigen. Den hat er dann von alleine wieder ausgespuckt und weiter gegessen. So eine Schnuller-Essen-Aufführung sieht zwar komisch aus, hat unser Problem aber gelöst. Und auch bei Julius von Sandra hat es funktioniert.

Mama, mach mal Pause!

Und zwar von allem und allen. Wir raten euch: Nehmt euch Auszeiten. Zeit im Badezimmer, Zeit für eure Hobbys, für Freunde oder Familie, fürs Lesen oder einfach mal für das Nichtstun. Augen zu, Abschalten, Kraft tanken, sich um sich selbst kümmern. Das kommt oft viel zu kurz, finden wir. Und selbst wenn es nur zehn Minuten am Tag sind – vielleicht die zehn Minuten, in denen euer Kind schläft. Nutzt sie für euch, wenn es irgendwie geht. Wir haben die Erfahrung gemacht: Sie wirken Wunder. Denn rund um die Uhr können auch wir Mütter nicht Vollgas geben. Irgendwann müssen auch wir mal kurz sagen: Jetzt machen wir Mama-Pause.


Rutsch-flutsch-weg. Menno!

Wenn die Kleinen etwas mobiler werden fangen sie an, sich langsam in den Vierfüßler zu begeben. Manchmal können sie sich da aber nicht lang halten, denn auf weichem Teppich, Spieldecken oder auf dem Holzfußboden rutschen sie immer wieder weg, sobald sie ihren Hintern so mühevoll in die Höhe bugsiert haben. Für genau dieses Problem gibt es bei bekannten Internetversandhäusern extra Antirutsch-Stulpen für die kleinen Speckbeinchen. Funktionieren genau wie Antirutsch-Socken – nur eben am Knie. Einfach über die Strumpfhose ziehen und schon bieten sie mehr Halt.


Hilfe, mein Baby hat Brechdurchfall – was hilft da nur?

Wahnsinn, wenn man nachts von komischen Geräuschen aufwacht und sich nur denkt: „Was ist das? Oh, mein Baby kotzt. Im (Halb-)Schlaf….Oh, mein Gott!“ Ein Schreckmoment. Sandra und Doro haben ihn aktuell hinter sich. Julius und Anneli hatten einen fiesen Virus, der sich hinten und vorne bemerkbar gemacht hat. Was also tun? Natürlich zum Arzt gehen, wenn es nicht besser wird. Und dort haben wir folgende Tipps bekommen: Ein geriebener Apfel, das alte Hausmittelchen, kann Wunder wirken. Außerdem: Eine (dünne) Milch statt mit Wasser mit Fencheltee anrühren – das Getränk wirkt beruhigend. Abwarten und Tee trinken – das passt. Denn der Spuk geht normalerweise nach ein paar Tagen vorbei.


Wasser marsch

Wenn die Zeit gekommen ist und eure Kleinen mittags Brei bekommen, dann ist es praktisch einen Eierbecher als Wasserglas zu benutzen. Am Anfang ist jede Tasse oder jedes normale Glas für die kleinen Münder zu groß. Viele Babys trinken aber lieber aus „richtigen“ Gläsern statt Nuckelflaschen. Seitdem wir Eierbecher benutzen bleibt Julius zumindest oben trocken.


Alltagsspielzeug

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass jedes noch so schöne gekaufte Spielzeug lange nicht so interessant ist wie viele Alltagsgegenstände. Hier ein paar Ideen, was als Spielzeug dienen kann und was ihr immer dabei haben könnt: Taschentuchpackungen sind zumindest bei meinem Sohn der Knaller (ich mache die Klebelaschen ab, denn an denen können sich die Kinder verschlucken). Teelöffel,  besonders beim Zahnen super. Da können die Kleinen drauf herumkauen und wenn der Löffel kalt ist, tut das besonders gut, wenn die Zähne kommen. Und was mein Sohn total toll findet, ist der Deckel von seiner Trinkflasche – damit kann er sich echt lange beschäftigen, warum auch immer.


Was zieh ich an, was zieh ich an?

Gerade am Anfang stellen sich viele Mütter die Frage: Was ziehe ich dem Kind nur an? Wie viele Schichten braucht es? Gerade bei kälteren Temperaturen ist es sicher Geschmacksache was man wie übereinander zieht, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Langarmbody gerade bei den ganz Kleinen höchst unpraktisch ist. Über den Body kommt dann ein Shirt und wenns nach draußen geht noch eine Jacke und schwupps muss man 3 Ärmel übereinander ziehen. Bei Titus gab das regelmäßig wursteligen Klamottenstau. Seitdem ziehe ich ihm fast immer einen Kurzarmbody an, darüber dann ein langes Shirt oder Pullover. Die Ärmchen sind so auch warm genug angezogen und beim An- und Ausziehen gibt es deutlich weniger Stress für Mama und Kind.


Mama will wieder schlafen

Es klingt ganz einfach, aber es musste uns erst einmal gesagt werden. „Schlaf doch mal im Nebenzimmer. Es kann Wunder wirken.“ Stimmt. Lasst, wenn es sich einrichten lässt, doch einfach mal den Papa die Nachtschicht übernehmen. Zum Beispiel am Wochenende. Und falls ihr noch stillt, dann kann euch euer Mann/ Freund ja ganz einfach wecken, wenn das Baby trinken will. Die Kleinen sind nämlich ganz schön clever – sie riechen Mamas Milch und möchten manchmal einfach nur immer wieder nuckeln. Und das kann echt müde machen!


Idealer Abendbrei

Als es losging mit Abendbrei habe ich Titus immer Grießbrei aus der Packung gemacht. Die richtige Konsistenz zu finden war an sich schon eine Meisterleistung. Doch irgendwie wurde der Abendbrei während des Fütterns immer flüssiger und flüssiger, bis mein Kind die Suppe regelrecht verweigerte. Der Trick: Nicht mit dem angespeichelten Löffel weiter rühren. Offenbar ist in dem Speichel ein Enzym, das Stärke aufspaltet und dazu führt, dass der Brei immer flüssiger wird. Seitdem ich das weiß, rühre ich den Brei an und nehme dann quasi nur noch von oben löffelweise die Portionen ab. So bleibt der Grießbrei schön sämig und schmeckt dem Kind.


Oh! Oh! Ohrenschmalz!

Wir haben manchmal das Gefühl, dass die süßen kleinen Ohren unserer vier Babys regelrechte Schmalzproduzenten sind. Unfassbar! Und wir haben – ehrlich gesagt – schon immer einen Finger am Ohr, um die orange Soße rauszupulen. Ungeschmeidig – für Mutter und Kind, finden wir. Wir haben uns deshalb folgenden Tipp zu Herzen genommen: Einfach einen Tropfen Babyöl auf ein Sicherheits-Wattestäbchen geben und damit ganz vorsichtig den Schmalz in der Ohrmuschel entfernen. Aber: Bitte nie in den Gehörgang gehen!


Äh, geht der Shit bitte auch wieder raus?

Wir können euch beruhigen: Ja, das tut er. Auch wenn die Babyklamotten noch so lustig gelb aussehen. Das Allheilmittel lautet: Gallseife. Die gibt es in jeder Drogerie. Wascht die Kacke erst einmal aus und seift die Stellen an Body &Co. dann gründlich ein. Danach solltet ihr die guten Stücke direkt in die Waschmaschine schmeißen. In 99 % der Fälle geht alles raus. Außerdem hatte Sandra (im Sommer) Erfolg mit einer etwas abstrus klingenden Methode: Sie hat die Babykleidung nach dem Waschen für ein paar Stunden in die Sonne gelegt. Hört sich irrwitzig an, funktioniert aber! Wir staunen immer noch…


Fingelnägel schneiden

Ab der sechsten Woche kann man Babys Fingernägel schneiden: Hilfe! Wie soll das denn gehen? Riesig ist die Angst davor, die kleinen Minifinger zu verletzen. Aber schnell wird klar, es muss sein. Am besten funktioniert es mit einer abgerundeten Nagelschere extra für Babys – die gibt es in jedem Drogeriemarkt. Und der Trick ist – schneiden, wenn das Baby schläft. Dann zappeln die Händchen nicht so rum.


Entzündete Halsfalte

Einmal nicht drauf geguckt und schon ist die Haut bei manchen Säuglingen knallrot – klar, die Milch läuft gerne mal den Hals runter. Es sieht fies aus. Deshalb gilt: Macht eure Babys nicht nur hinter den Ohren, sondern auch am Hals schön sauber – mit warmen Wasser reinigen und dann gut trocknen. Falls es die Haut aber entzündet  ist, dann hilft die gute alte Poposalbe (z.B. „Weisse Malve“ von „Weleda“).


Wunder Po

Fast jedes Neugeborene hat mal einen wunden Po, sagt meine Hebamme. Sei es durch Feuchtigkeit, weil man den empfindlichen Windelbereich durch Unwissenheit nicht richtig getrocknet hat oder weil man eventuell was „Falsches“ (z.B. säurehaltige Lebensmittel ) gegessen hat. Kein Grund zur Panik. Bei Julius hat Heilwolle mit natürlichem Wollfett super geholfen, die wird einfach mit in die Windel gelegt. Sie ist sogar auswaschbar und wiederverwendbar, wenn sie nicht stark verschmutzt ist. Wenn es allerdings doch ein Pilz ist, hilft nur eine Pilzsalbe aus der Apotheke. Ihr könnt aber auch dann entspannt bleiben, denn auch der Pilz verschwindet nach ein paar Anwendungen mit der Salbe schnell wieder.


Neugeborenenakne

Ist nicht schön, aber zu eurer Beruhigung: Laut unserer Hebammen bekommt sie jedes Neugeborene. Bitte nicht drauf rumpulen. Ihr könnt auf die Pickelchen jeweils einen Tropfen Muttermilch träufeln. Hilft super.


Hilfe, die Babykacke läuft den Rücken hoch…

Manchmal sitzt die Windel am Rücken zu weit. Ungünstig, denn wenn der kleine Liebling loslegt, dann kann das Ganze in einem riesen Malheur enden. Damit ihr nicht ständig eure Babyklamotten bearbeiten müsst, haben wir folgenden Tipp: Probiert es mal mit einem viereckigen Wattepad für Babys (gibt es z.B. bei DM). Einfach hinten als Überlaufschutz mit in die Windel klemmen – so bleiben manche Bodys sauber.


 

 

10 thoughts on “Durchgeatmet! Eure Alltagspause”

  1. Im Kampf gegen einen wunden Po hilft auch die allabendliche „Windelfreizeit“- einfach mal ohne das blöde Mistding auf einer Wickelunterlage abhängen kommt super an und hilft, dass alles trocken ist. 🙂

    1. Hey Antje! „Windelfreizeit“ – was für ein lustiger Name. Den kannten wir noch gar nicht. Ein guter Tipp von dir, vielen Dank dafür – das machen wir auch immer. Ist ja auch bescheuert, wenn man ‚untenrum‘ in Plastik eingepackt ist.
      Wir wünschen dir einen entspannten Abend!
      Alles Liebe von deiner MutterKutter-Crew!

  2. Bei wundem Po hilft auch schwarzer Tee. Teebeutel abkühlen lassen und vorsichtig den Po beträufeln/ betupfen und trocknen lassen.

  3. Bei wundem Po wirkt die Salbe ,Desitin‘ Wunder! Abends auf den wunden Poschi aufgetragen ist morgens alles wieder heile! Einziger Nachteil ist der Geruch! Die Wirkung aber ist grandios!

  4. Die Neugeborenenakne hatte unser Sohn auch. Sieht nicht schön aus, ist aber nicht schlimm und geht wieder vorbei.
    Und die entzündete Halsfalte kenne ich auch. Auch unter den Achseln sollte man immer gucken. Wenn man das nicht weiß, guckt man mal nicht so genau, und schon ist es entzündet. Hatten wir auch alles …

    Liebe Grüße Anke

    1. Liebe Anke, das ist ein super Hinweis. Vielen Dank dafür. Ja, die Achseln können manchmal echt mies gerötet sein. Wie schnell das geht bei den Kleinen – das ist manchmal echt erstaunlich. Wir freuen uns über unseren Austausch und auch, wenn wir in Zukunft wieder voneinander hören! Herzliche Grüße von deinen MutterKutter-Mädels!

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